Lexikon

Nicotnvergiftung

Nicotinismus
durch übermäßig aufgenommene Mengen Nicotin hervorgerufene Erkrankung, zunächst des vegetativen Nervensystems, dann des ganzen Körpers. Die akute Nicotinvergiftung führt über anfängliche Verlangsamung zur Steigerung der Herztätigkeit, nach kurzem Steigen zum Abfallen des Blutdrucks, nach kurzer Hemmung zur Steigerung der Darmbewegung, nach kurzer Steigerung zum Versiegen der Drüsenausscheidung, weiter zu Pupillenverengung und Akkommodationskrampf, später zur Erweiterung der Pupille und Akkommodationserschlaffung. Beim Rauchen des Tabaks tritt die Wirkung der giftigen Pyridinbasen des Rauchs hinzu, die vor allem das verlängerte Rückenmark erregen und Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Durchfall erzeugen. Die chronische Nicotinvergiftung führt zu frühzeitigen Gefäßveränderungen, Kreislaufstörungen, Blutdrucksteigerung, Verdauungsstörungen u. a. Als Genussgift ist Nicotin heimtückisch, weil bei Gewöhnung anfangs nur wenige Beschwerden bestehen und Störungen sich nur als Folge lang dauernden chronischen Missbrauchs (Nicotinabusus) einstellen.
Gehirn
Wissenschaft

Schmale Verbindung genügt zur Kommunikation der Hirnhälften

Millionen von Nervenfasern verbinden unsere beiden Hirnhälften miteinander. Dabei sind unterschiedliche Teile dieser Brücke für unterschiedliche Funktionen und Hirnregionen zuständig. Wird diese Verbindung, der Corpus Callosum, durchtrennt, führt das zum sogenannten Split-Brain-Syndrom, das mit Wahrnehmungs- und...

Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Die Kraft der Kunst

Wer jemandem, der sich kaum für Physik interessiert, erläutert, dass die Bewegung eines Gegenstandes aufhört, wenn keine Kraft mehr auf ihn wirkt, wird beim ersten Erzählen wenig Widerspruch bekommen. Bis der Belehrte seinen eigenen Verstand einsetzt und fragt, wie es dann sein könne, dass ein Stein weiterfliegt, wenn er die...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon