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Warum sind weltliche und geistliche Macht miteinander verschmolzen?

Diese Tradition wurzelt in der Mongolenzeit des 13. Jahrhunderts: Der Abt der damals führenden Sakyapa bekam von Kublai Khan zunächst die weltliche Macht übertragen und wurde dann im Zuge der Mission unter den Mongolen auch höchste geistliche Autorität. Im 16. Jahrhundert gingen die weltlichen und spirituellen Führer, die »Dalai Lamas«, aus der Gelugpa-Tradition hervor: Das 3. Oberhaupt des Ordens erhielt den Titel »Lehrer, dessen Weisheit so groß wie der Ozean ist« (Dalai Lama) vom Mongolenfürst Altan Khan verliehen. Dieser Titel ging dann auf seine Nachfolger über. Die Vormachtstellung des Ordens der Gelbmützen über Tibet und die bis zum Einmarsch der Chinesen im Jahr 1959 gültige Staatsform begründete der 5. Dalai Lama. Sichtbares Zeichen ihrer Macht war der Ausbau des Potala, ihrer Residenz in Lhasa.

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Wissenschaft

Kleine Kannibalen im Kosmos

Ein Kugelsternhaufen ist Kronzeuge für die Gefräßigkeit von Zwerggalaxien: Sie wachsen, indem sie Artgenossen verschlingen. von THORSTEN DAMBECK Auf einer Reise gen Süden kann man auch am Himmel auf Unbekanntes stoßen. Denn dort steigen Gestirne über den Horizont, die von der Nordhalbkugel aus nicht sichtbar sind. So entdeckten...

Elektronen, Jupiter, BepiColombo
Wissenschaft

Geheimnisvolles Leuchten

Beobachtungen von Polarlichtern auf Merkur und Jupiter haben ganz unterschiedliche Prozesse enthüllt. von DIRK EIDEMÜLLER Nicht nur auf der Erde erstrahlen die Polarregionen in einem besonderen Licht. Auch auf den anderen Planeten im Sonnensystem prasseln energiereiche Elektronen und Ionen entlang der Magnetfeldlinien auf die...

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