Wissensbibliothek
Warum sind weltliche und geistliche Macht miteinander verschmolzen?
Diese Tradition wurzelt in der Mongolenzeit des 13. Jahrhunderts: Der Abt der damals führenden Sakyapa bekam von Kublai Khan zunächst die weltliche Macht übertragen und wurde dann im Zuge der Mission unter den Mongolen auch höchste geistliche Autorität. Im 16. Jahrhundert gingen die weltlichen und spirituellen Führer, die »Dalai Lamas«, aus der Gelugpa-Tradition hervor: Das 3. Oberhaupt des Ordens erhielt den Titel »Lehrer, dessen Weisheit so groß wie der Ozean ist« (Dalai Lama) vom Mongolenfürst Altan Khan verliehen. Dieser Titel ging dann auf seine Nachfolger über. Die Vormachtstellung des Ordens der Gelbmützen über Tibet und die bis zum Einmarsch der Chinesen im Jahr 1959 gültige Staatsform begründete der 5. Dalai Lama. Sichtbares Zeichen ihrer Macht war der Ausbau des Potala, ihrer Residenz in Lhasa.
Wo liegen die Belastungsgrenzen des menschlichen Körpers?
Selbst gut trainierte Marathon- und Ultraläufer können ihren Körper nicht unendlich lange strapazieren. Denn auch diese Extremsportler haben eine „metabolische Obergrenze“, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach können diese Athleten bei einem Sport-Event zwar kurzzeitig fast so viel Kalorien verbrauchen wie Sprinter....
Leichte Schärfe
Untersuchungen per Magnetresonanztomografie helfen bei vielen schwierigen Diagnosen. Doch bislang waren die Geräte sperrig und teuer und in manchen Ländern unerschwinglich. Das ändert sich nun. von RALF BUTSCHER Wenn es drauf ankommt, setzen Ärzte häufig auf eine MRT. Denn die Magnetresonanztomografie bietet deutliche Vorteile...