Wissensbibliothek

Stimmt es, dass Kraken sehr gelehrig sind?

Ja, das stimmt, Kraken (Octopoden, eine Teilgruppe der Achtarmigen Tintenfische) sind in der Tat äußerst lernfähig. Als ihnen der bekannte Unterwasserforscher Jacques Cousteau einen Hummer in einer verstöpselten Glasflasche vorsetzte, lernten die Tiere rasch, den Korken herauszuziehen. Noch erstaunlicher ist, dass die Tiere auch durch »Abgucken« lernen können: Ein Oktopus wurde darauf trainiert, zwischen einem schwarzen und einem weißen Ball zu unterscheiden, und erhielt bei richtiger Wahl eine Futterbelohnung. Sein untrainierter Kollege, der ihn aus dem Nachbarbecken beobachten konnte, wählte von Anfang an richtig. Lernen durch Nachahmung gilt jedoch als Voraussetzung für planvolles Handeln und höhere geistige Fähigkeiten; somit muss man den Kraken durchaus Intelligenz zusprechen.

Symbolbild für Befruchtung und Reproduktion zeigt Spermien, eine Eizelle und DNA-Stränge
Wissenschaft

Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?

Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...

Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
Wissenschaft

Schrödingers Katze wächst

Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.

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