Lexikon

Nooteboom

Cees, eigentlich Cornelis Johannes Jacobus Maria Nooteboom, niederländischer Schriftsteller, * 31. 7. 1933 Den Haag; begann mit vom Existenzialismus beeinflusster Lyrik; wurde in den 1980er Jahren weltweit mit Romanen bekannt, die vor allem die Wirklichkeitswahrnehmung und Sinnsuche thematisieren; im Mittelpunkt seines Werkes stehen Reisereportagen, in denen individuelle Beobachtungen und politisch-philosophische Reflexionen miteinander verschmelzen; Romane und Erzählungen: „Philip und die anderen“ 1955, deutsch 1958; „Rituale“ 1980; deutsch 1984; „Allerseelen“ 1998, deutsch 1999; „Paradies verloren“ 2004, deutsch 2005; „Nachts kommen die Füchse“ 2009, deutsch 2009; Reisebücher: „Der Buddha hinter dem Bretterzaun“ 1986, deutsch 1986; „Berliner Notizen“ 1990, deutsch 1990; „Der Umweg nach Santiago“ 1992, deutsch 1992; „Im Frühling der Tau. Östliche Reisen“ 1995, deutsch 1997; „Die Insel, das Land. Geschichten über Spanien“ 2002; „Schiffstagebuch“ 2010.
Korallen, Tiefsee
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Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...

Psychotherapie, Chatbot, KI
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