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Welche Beschwerden können auftreten?
Geringfügige gesundheitliche Probleme im zweiten Trimenon sind oft auf die Wirkung der Schwangerschaftshormone und die Veränderungen in den Organen und Geweben zurückzuführen. Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen und Kurzatmigkeit sind meist harmlos.
Rückenschmerzen: Aufgrund des starken Gebärmutterwachstums im zweiten Trimenon kann es bei der Schwangeren zu Rückenschmerzen kommen. Die Schmerzen sind eine Folge der Verlagerung des mütterlichen Schwerpunkts und des gleichzeitigen Erschlaffens und Nachgebens der Bänder und Gelenke unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone. Dadurch ändert sich auch die Form der Wirbelsäule. Zum Ausgleich der Schwerpunktsverlagerung neigen die meisten Schwangeren dazu, sich nach hinten zu lehnen. Dies belastet beim Stehen und Gehen die Muskeln und Bänder im Lendenwirbelbereich und führt zu Rückenschmerzen. Daher ist eine korrekte Körperhaltung besonders wichtig.
Kurzatmigkeit: Im Lauf der Schwangerschaft steigt der Sauerstoffbedarf um rund 20 Prozent. Dadurch erhöht sich auch die Atemfrequenz. Kurzatmigkeit tritt oft zwischen der 16. und 20. Woche auf, wenn die Schwangere sich noch nicht an die höhere Atemfrequenz gewöhnt hat.
Krämpfe: Krämpfe in Oberschenkel, Wade oder Fuß setzen oft gegen Ende des zweiten Trimenons ein. Die Ursachen sind noch nicht vollständig bekannt, vermutet wird aber ein Mangel an Vitamin B, Kalzium und Salzen. Nächtliche Krämpfe können die Folge schlecht durchbluteter Beine sein, da die Gebärmutter oft auf die Blutgefäße drückt.
Krampfadern: Krampfadern sind verformte, erweiterte Venen, die sich in der Schwangerschaft entwickeln oder, wenn schon vorhanden, vergrößern können. Sie sind das Ergebnis von Flüssigkeitsansammlungen, erhöhtem Venendruck und Gewichtszunahme.
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