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Wie kooperieren Nase und Zunge?

Die Zunge (Lingua) ist das für die Geschmacksempfindung zuständige Organ. Die Nase erweitert die Sinnesfunktion der Zunge, die lediglich vier verschiedene Geschmacksqualitäten unterscheiden kann: süß, sauer, salzig und bitter. In Kombination mit dem Geruchssinn ergibt sich eine große Anzahl von Differenzierungen. Trotz der vergleichsweise einfachen Wahrnehmungsfähigkeit der Zunge sind diese Funktionen doch sehr wichtig. Giftige Substanzen, die häufig bitter schmecken, können vor dem Verschlucken entdeckt werden. Süße oder salzige Nahrungsmittel oder auch sauer schmeckende Früchte, im Allgemeinen essbar und nahrhaft, können als solche wahrgenommen und entsprechend verzehrt werden.

Die Wahrnehmung von Geschmack wird durch Sensoren vermittelt, die wir als Chemorezeptoren bezeichnen. Man findet sie in den Geschmacksknospen auf der Zunge. Der Mensch verfügt über mehr als 10 000 solcher Knospen, die hauptsächlich an den Seiten der Papillen liegen. Dies sind kleine Erhebungen auf dem Zungenrücken, den Zungenseiten und auf dem Zungengrund. Chemorezeptoren sprechen auf chemische Substanzen an, die in der in Speichel gelösten Nahrung vorliegen. Die Rezeptoren reagieren auf die gelösten Substanzen durch Aussendung von Signalen an das Gehirn, wo sie dementsprechend interpretiert werden.

Plastikmüll
Wissenschaft

Neues Recycling-Verfahren für Kunststoffe

Mit einer neuen Methode ist es Forschenden gelungen, im Labormaßstab die beiden am häufigsten eingesetzten Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen effektiv chemisch zu recyclen. Erzeugt werden dabei die Gase Propylen und Isobutylen, die wiederum als Ausgangsstoffe für neue Plastikprodukte dienen können. Bevor das Verfahren...

Felsgravur eines Kamels
Wissenschaft

Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste

In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...

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