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Warum pendelt ein Fluss?

Wenn Flüsse ein sehr flaches Gebiet durchströmen, gleicht ihr Lauf häufig einer unregelmäßigen Schlangenlinie. Mäander nennt man diese Flussschlingen, die sich ständig verändern. Die Biegungen und Windungen können durch Unebenheiten im Flussbett oder an den Ufern ausgelöst werden. Dadurch wird der Fluss abgelenkt und zum Pendeln veranlasst. An der Außenseite der Flussschlinge fließt das Wasser schneller und beginnt den Uferbereich, den Prallhang, zu unterhöhlen. Auf der gegenüberliegenden Seite, dem Gleithang, werden dagegen mitgeführte Sande und Kiesel abgelagert.

Mit der Zeit kann am unteren schmaleren Ende der Mäander durch die Ablagerungen abgeschnitten werden, und es bildet sich ein Altarm, der nur noch bei Hochwasser geflutet wird. Durch seine Erosionskraft kann ein Fluss zwei Rücken an Rücken liegende Prallhänge so stark abtragen, dass ebenfalls ein Durchbruch entsteht, übrig bleibt schließlich in der Mitte der Schlinge ein sog. Umlaufberg.

Übrigens: Der Name Mäander bezieht sich auf den gleichnamigen Fluss in Kleinasien (Menderes), der solche Schlangenlinien in mustergültiger Form präsentiert.

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Nanoplastik-Teilchen unter dem Mikroskop
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