Lexikon
Peridẹrm
[
das; griechisch
]sekundäres Abschlussgewebe, das die beim Dickenwachstum der pflanzlichen Sprosse zersprengte Epidermis ersetzt. Es besteht aus der Bildungsschicht (Korkkambium oder Phellogen) und dem davon nach außen gebildeten Kork sowie den nach innen gebildeten, unverkorkten Rindenzellen (Phelloderm). Alles Gewebe, das außerhalb des Korkkambiums liegt, ist von der Nahrungsversorgung abgeschnitten, stirbt ab und bildet mit diesem die Borke, die abblättert oder längsrissig wird. Je nach Lage und Tätigkeit des Korkkambiums entsteht Schuppenborke (Platane, Eiche, Nadelhölzer) oder Ringelborke (Weinrebe, Heckenkirsche).
Wissenschaft
Neue Art der Symbiose in der Tiefsee
Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...