Lexikon
Pinatụbo
Vulkan auf der Insel Luzon (Philippinen), nach Kratereinbruch nur noch 1486 m (vorher: 1745 m); brach nach 611-jähriger Ruhe im Juni 1991 erneut aus. Aschewolken stiegen in den darauffolgenden Tagen bis über 30 km in die Stratosphäre auf. Die damit in die Atmosphäre gelangten Millionen t Asche und Schwefel hatten überregionale klimatische Auswirkungen. Lawinen aus heißer Asche, Schutt und Schlamm, verstärkt durch intensive monsunale Regenfälle, wirkten sich noch im Umkreis von 300 km aus. Trotz Vorwarnung forderte der Vulkanausbruch mehrere Hundert Tote.
Wissenschaft
Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung
Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...
Wissenschaft
„Waffen waren bei Olympia verboten“
Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...
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