Lexikon

Pinatụbo

Vulkan auf der Insel Luzon (Philippinen), nach Kratereinbruch nur noch 1486 m (vorher: 1745 m); brach nach 611-jähriger Ruhe im Juni 1991 erneut aus. Aschewolken stiegen in den darauffolgenden Tagen bis über 30 km in die Stratosphäre auf. Die damit in die Atmosphäre gelangten Millionen t Asche und Schwefel hatten überregionale klimatische Auswirkungen. Lawinen aus heißer Asche, Schutt und Schlamm, verstärkt durch intensive monsunale Regenfälle, wirkten sich noch im Umkreis von 300 km aus. Trotz Vorwarnung forderte der Vulkanausbruch mehrere Hundert Tote.
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Wissenschaft

Eine flüchtige Hülle

Wie die Erde zu ihrer ersten Atmosphäre kam. Von THORSTEN DAMBECK Gemessen an der Lebensspanne eines Menschen wirken sowohl die Sonne als auch unsere Erde wie unveränderliche Konstanten, die schon immer existiert haben. Doch vor etwa fünf Milliarden Jahren war das, was wir heute unser Sonnensystem nennen, nichts weiter als eine...

Wissenschaft

Ein Hormon außer Kontrolle

Chronische Erschöpfung und unkontrollierte Gewichtszunahme: Das Cushing-Syndrom hat vielfältige Symptome. Die seltene, aber schwerwiegende Erkrankung wird durch einen Überschuss des Stresshormons Cortisol verursacht. von SIGRID MÄRZ Laura Palm erinnert sich ganz genau an diesen Tag Ende August 2016. „Ich fuhr auf den Campus der...

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