Lexikon
Pinatụbo
Vulkan auf der Insel Luzon (Philippinen), nach Kratereinbruch nur noch 1486 m (vorher: 1745 m); brach nach 611-jähriger Ruhe im Juni 1991 erneut aus. Aschewolken stiegen in den darauffolgenden Tagen bis über 30 km in die Stratosphäre auf. Die damit in die Atmosphäre gelangten Millionen t Asche und Schwefel hatten überregionale klimatische Auswirkungen. Lawinen aus heißer Asche, Schutt und Schlamm, verstärkt durch intensive monsunale Regenfälle, wirkten sich noch im Umkreis von 300 km aus. Trotz Vorwarnung forderte der Vulkanausbruch mehrere Hundert Tote.
Wissenschaft
KI hilft beim Problem der Phasentrennung
Unter bestimmten Bedingungen kann eine Substanz gleichzeitig flüssig und gasförmig sein, doch unter welchen Bedingungen dies der Fall ist und wie hoch der Anteil der verschiedenen Zustände ist, ist schwer präzise vorherzusagen. Jetzt haben Physiker die gängige, aber aufwendige Methode der klassischen Dichtefunktionaltheorie durch...
Wissenschaft
Mehrsprachigkeit hält jung
Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...