Lexikon
Pointillịsmus
[pwɛ̃ti-; von französisch point, Punkt]
eine Stilrichtung der französischen Malerei ab etwa 1883, die die im Impressionismus entwickelte Farbzerlegung in eine Malweise aus kleinen, dicht gedrängten Punkten oder Strichen aus möglichst reinen Farben verwandelte. Bei Nahsicht ergibt sich eine eigenwertige mosaikartige Wirkung, bei Fernsicht verbinden sich die Farben zum Eindruck durchlichteter Raumtiefe. Hauptmeister waren G. Seurat und P. Signac.
Wissenschaft
Als dem Mond die Luft ausging
Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...
Wissenschaft
Das Kessler-Syndrom
Es tut mir sehr leid, aber Sie haben das Kessler-Syndrom.“ Wenn man so einen Satz hört, sollte man sich Sorgen machen. Allerdings nur, wenn man ein Planet ist. Denn das Kessler-Syndrom ist keine fiese Krankheit, die man sich als Mensch holen kann, sondern etwas, das dem erdnahen Weltraum zustoßen kann. In diesem Bereich...