Lexikon

Rootkit

[ˈru:tkit; englisch, sinngemäß Administratoren-Bausatz]
eine Sammlung von Programmen, die von einem Angreifer auf einem Computersystem installiert werden, um schädliche Objekte (Dateien, Prozesse, Registrierungseinträge) vor dem Benutzer oder Administrator und anderen Anwendungen zu verbergen. Ein Rootkit dient u. a. dazu, Daten von Netzwerkverbindungen oder Tastatureingaben abzugreifen oder zu manipulieren, zukünftige Zugriffe des Eindringlings auf den Computer über das Internet durch sog. Backdoors (Hintertüren) zu erleichtern und seine Spuren zu verbergen. Die ersten Rootkits tauchten für das Betriebssystem Unix auf, sie ermöglichten es dem Eindringling als Systemadministrator zu agieren, der unter Unix das Benutzerkonto root besitzt und damit über uneingeschränkte Rechte verfügt. Einen gewissen Schutz gegen Rootskits bietet der Einsatz von Antivirenprogrammen und Firewalls auf dem jeweils neusten Stand.
DaVinci.png
Wissenschaft

Vorstoß in die Hölle

Drei Raumsonden sollen bald die Rätsel der Venus lösen. Eine neue Studie lässt vermuten, dass unsere Nachbarwelt bis heute vulkanisch aktiv ist. von RÜDIGER VAAS Die Venus wird oft als Schwester der Erde bezeichnet, weil sie ähnlich groß ist und eine dichte Atmosphäre über felsigem Grund hat. Sie war das erste Ziel...

PFAS
Wissenschaft

Mit Bakterien gegen „Ewigkeitschemikalien“

Für Kochgeschirr, Outdoorkleidung und viele andere Anwendungsbereiche dienen Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) als Antihaft- und Imprägniermittel. Das Problem: Die Verbindungen gelten als nahezu unzerstörbar, reichern sich daher in der Umwelt und unserer Nahrung an und schaden unserer Gesundheit. Eine Studie deutet nun...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon