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War Konstantins christliche Bekehrung echt?
Darüber streiten sich die Gelehrten. Angeblich hatte Konstantin in der Nacht vor der Entscheidungsschlacht am 27. Oktober 312 einen Traum: Darin sieht er ein Lichtkreuz, darunter die Worte »In diesem Zeichen wirst du siegen!«. In aller Eile lässt er das Christusmonogramm auf den Schilden seiner Soldaten anbringen, zieht in die Schlacht – und siegt!
Kaum je ist ein Traum in der Geschichte so heftig diskutiert worden, hat vergleichbare Konsequenzen für die Entwicklung des gesamten Abendlands gezeitigt. Hatte Konstantin tatsächlich eine christliche Vision? War es vielleicht Einbildung, verständlich in einer derart angespannten Situation? Oder hatte gar der orientalische Sonnengott Mithras dem Schlafenden sein strahlendes Symbol gesandt?
Belegt ist, dass sich Konstantin damals noch nicht zum Christentum bekannte, ihm dessen tiefere Inhalte wohl auch nicht vertraut waren. Andererseits weiß man, dass er wie sein Vater keinerlei Animositäten gegen die junge Religion hegte. Ob er schon damals den innenpolitischen Nutzen einer ausgezeichnet organisierten, stark hierarchisch gegliederten Gemeinschaft erkannt hatte?
KI-Revolution in der Mathematik?
Seit Ende des vergangenen Jahres wurde in den Medien vermehrt darüber berichtet, dass Künstliche Intelligenz erstmals eigenständig mathematische Theoreme gelöst habe, die zuvor jahrzehntelang unbewiesen waren. Und auf den ersten Blick scheinen diese Leistungen einen beachtlichen Fortschritt im Bereich der KI-Forschung...
Feintuning kann KI-Fehlverhalten fördern
Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT sind normalerweise so programmiert, dass sie unethische und gefährliche Antworten vermeiden. Werden sie allerdings dazu gebracht, bei eng umgrenzten Aufgaben gegen ihre Werterichtlinien zu verstoßen, übertragen sie das Fehlverhalten auch auf ganz andere Bereiche. Eine Studie zeigt: Wird eine KI...