Lexikon

Selbstinduktion

die Rückwirkung, die ein zeitlich veränderlicher elektrischer Strom (und damit ein veränderliches Magnetfeld) auf seinen eigenen Leiter ausübt; es wird eine Spannung induziert, die der Stromänderung entgegenwirkt (Lenz’sche Regel). Die Selbstinduktion zeigt sich z. B. als „Trägheitswiderstand“ von Strom und Magnetfeld gegen zeitliche Veränderungen: langsamer (nicht plötzlicher) Anstieg beim Einschalten eines Stroms, Überspringen eines Funkens beim Öffnen eines Stromkreises. Die Selbstinduktion ist besonders bei Wechselstromkreisen wichtig. Spulen haben gegen Wechselstrom einen größeren Widerstand als gegen Gleichstrom. Induktion.
Wissenschaft

»Der digitale Patient«

Wie sich Krankheitsverläufe und Therapieerfolge künftig besser vorhersagen lassen, erläutert Theresa Ahrens vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Das Gespräch führte CHRISTIAN JUNG Frau Dr. Ahrens, was kann man sich unter einem digitalen Patienten-Zwilling vorstellen? In der...

Herz
Wissenschaft

Ursache für seltene Myokarditis-Fälle nach Covid-19-Impfung gefunden

Die mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 haben während der Pandemie Millionen Leben gerettet. In sehr seltenen Fällen können sie allerdings eine Herzmuskelentzündung auslösen. Eine Studie hat nun die Mechanismen aufgedeckt, die dieser Nebenwirkung zugrunde liegen. Demnach können zwei Entzündungsbotenstoffe des Immunsystems infolge der...

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