Lexikon
Speichergewebe
Gewebe zur Speicherung von flüssigen oder festen Stoffen, die entweder später im Stoffwechsel wiederverwendet oder als Exkrete gespeichert werden; bei Pflanzen das Speicherparenchym in Mark und Rinde von Sprossen und Wurzeln und vor allem in Speicherorganen (Rüben, Zwiebeln, Knollen) und im Samen; bei Tieren das Fettgewebe und das Speichergewebe in Speicherorganen (z. B. die Mitteldarmdrüse der Krebse, der Fettkörper der Insekten, die Leber der Wirbeltiere).
Wissenschaft
Sternenfeuer im Felsenkeller
Experimente in einem Dresdner Labor zeigen: Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft langsamer ab als gedacht. Er ist der Hauptlieferant der Energie in massereichen Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Wer nach den Sternen greifen will, muss manchmal in den Keller gehen. Das klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradox. Schließlich stehen...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Ursprünge unseres Gehörs
Säugetiere haben ein empfindliches Gehör, mit dem sie Töne und Geräusche einen breiten Frequenzbereich wahrnehmen können. Dafür sorgt das Mittelohr, dessen Trommelfell die Schallwellen aus der Luft aufnimmt und über die Gehörknöchelchen weiterleitet. Doch wann hat sich diese Struktur entwickelt? Eine Studie zeigt nun anhand von...