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Wer kümmert sich bei den Löwenäffchen um den Nachwuchs?

Der Vater. Zweimal im Jahr bringt das ranghöchste Weibchen nach einer Tragzeit von 130 bis 135 Tagen zumeist Zwillinge zur Welt. Diese sind bei der Geburt vollständig behaart und haben offene Augen. Sie klettern ins mütterliche Fell, werden aber schon ab dem zweiten Tag in der ganzen Familie herumgereicht. Nach vier bis zehn Tagen sind sie auf den Vater fixiert, der sie liebevoll betreut. Er bringt die Kinder nur noch zum Säugen zur Mutter, die sie ansonsten kaum noch in ihrer Nähe duldet. Ab der dritten Lebenswoche unternehmen die jungen Löwenäffchen allein kleinere Ausflüge. Bei der geringsten Gefahr flüchten sie jedoch – alarmiert durch die Warnrufe ihrer Eltern – wieder in die Geborgenheit des väterlichen Fells.

Die zu den Krallenaffen gehörenden Löwenäffchen leben in Gruppen aus zwei bis acht Tieren. Diese Familien bestehen aus Eltern und ihrem Nachwuchs, der oft aus mehreren Würfen stammt. Selten leben andere Verwandte mit im Verband. Innerhalb der Gruppe herrscht ein ausgeprägtes Sozialverhalten, wobei das Teilen von Futter und die gegenseitige Fellpflege eine wichtige Rolle spielen. Die Familienmitglieder bleiben meist in Sichtkontakt und verständigen sich durch Schreie, die aufgrund der hohen Pfeif- und Zwitschertöne eher an Vögel als an Affen erinnern. Durch diese warnen sie sich auch gegenseitig vor ihren Feinden, zu denen Ozelot, Hunde, Schlangen und Raubvögel gehören.

Mond, Forschung, Weltall
Wissenschaft

Als dem Mond die Luft ausging

Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...

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Wissenschaft

Jahr des Drachen

Herzlich willkommen im chinesischen Jahr des Drachen. Genießen Sie es. Denn der Drache ist quasi der Wassermann unter den chinesischen Tierkreiszeichen. Alle anderen – Hase, Stier, Schlange, Ziege, Pferd, Schlange, Affe, Schwein, Hund und so weiter – kann man in freier Wildbahn sehen, am Bauernhof streicheln oder im Restaurant...

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