Lexikon

Spill-over-Effekte

[spil ˈɔuvə-; englisch]
externe Effekte, die dann entstehen, wenn ein Unternehmen in einer Sache besondere Anstrengungen unternimmt und ein anderes Unternehmen durch sog. Überlaufs- und Verbundeffekte davon profitiert, ohne etwas dafür einzusetzen. Spill-over-Effekte entstehen im Absatzbereich zum Beispiel dann, wenn ein marktführendes Unternehmen den Absatz eines Produktes oder einer bestimmten Produktgruppe durch Einsatz eines entsprechenden Instrumentariums (Werbung, Preispolitik) forciert und andere Anbieter ähnlicher Produkte davon profitieren. Spill-over-Effekte gibt es auch im Bereich der Forschung und Entwicklung. Der Imitator eines neuen Produktes hat unter Umständen niedrigere Startkosten als der Pionier, da er auf dessen Erfahrung zurückgreifen kann.
Wissenschaft

Urzeit-Raubtier aus Namibia

Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...

Dopamin
Wissenschaft

Dopamin – ein Porträt

Rund um den Botenstoff Dopamin gibt es einige Mythen und Missverständnisse. Er ist viel mehr als ein „Glückshormon“. Er ist der Lehrmeister des Gehirns. von TOBIAS HÜRTER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Stellen Sie sich vor, Sie bummeln durch eine Fußgängerzone. Sie kommen an Schuhgeschäften, Kneipen und...

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