Lexikon

Spill-over-Effekte

[spil ˈɔuvə-; englisch]
externe Effekte, die dann entstehen, wenn ein Unternehmen in einer Sache besondere Anstrengungen unternimmt und ein anderes Unternehmen durch sog. Überlaufs- und Verbundeffekte davon profitiert, ohne etwas dafür einzusetzen. Spill-over-Effekte entstehen im Absatzbereich zum Beispiel dann, wenn ein marktführendes Unternehmen den Absatz eines Produktes oder einer bestimmten Produktgruppe durch Einsatz eines entsprechenden Instrumentariums (Werbung, Preispolitik) forciert und andere Anbieter ähnlicher Produkte davon profitieren. Spill-over-Effekte gibt es auch im Bereich der Forschung und Entwicklung. Der Imitator eines neuen Produktes hat unter Umständen niedrigere Startkosten als der Pionier, da er auf dessen Erfahrung zurückgreifen kann.
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Jagdgemeinschaft aus Oktopus und Fischen

Eigentlich gelten Große Blaue Kraken als Einzelgänger. Bei der Jagd jedoch führen sie artübergreifende Teams an, um versteckte Beute zu finden. Das haben Forschende nun mit Hilfe von Unterwasseraufnahmen im Roten Meer beobachtet. Demnach führen Fische verschiedener Arten den Oktopus zu nahrhaftem, aber schwer zugänglichem Futter...

Das Meer - ein zerbrechliches Ökosystem.
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Der Schutz der Ozeane

Lange Zeit hielt man die Weltmeere für unverwundbar – doch das sind sie nicht. Die UN-Dekade für Meeresforschung soll den Einigungsprozess der Weltgemeinschaft über Schutzmaßnahmen unterstützen. Von RAINER KURLEMANN Die Ozeane sind das gemeinsame Erbe der Menschheit. Diese Feststellung steht etwas versteckt in Artikel 136 der...

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