Lexikon

Spill-over-Effekte

[spil ˈɔuvə-; englisch]
externe Effekte, die dann entstehen, wenn ein Unternehmen in einer Sache besondere Anstrengungen unternimmt und ein anderes Unternehmen durch sog. Überlaufs- und Verbundeffekte davon profitiert, ohne etwas dafür einzusetzen. Spill-over-Effekte entstehen im Absatzbereich zum Beispiel dann, wenn ein marktführendes Unternehmen den Absatz eines Produktes oder einer bestimmten Produktgruppe durch Einsatz eines entsprechenden Instrumentariums (Werbung, Preispolitik) forciert und andere Anbieter ähnlicher Produkte davon profitieren. Spill-over-Effekte gibt es auch im Bereich der Forschung und Entwicklung. Der Imitator eines neuen Produktes hat unter Umständen niedrigere Startkosten als der Pionier, da er auf dessen Erfahrung zurückgreifen kann.
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