Wissensbibliothek
Was waren die Becherkulturen?
Die Kulturen, die vor allem in Nordosteuropa das Ende des (Kupfer verarbeitenden) Neolithikums markieren, heißen nach ihrer wichtigsten Gemeinsamkeit schnurkeramische Becherkulturen (früher Streitaxtkulturen). Von den heutigen Niederlanden und der Westschweiz über Deutschland und Südskandinavien bis nach Polen und Russland wurden– bei erkennbaren regionalen Eigenarten– gemeinsame Kulturmerkmale entdeckt: becherartige Keramikgefäße mit schnurförmigen Verzierungen und Streitäxte als Grabbeigaben sowie ein deutlicher Trend zur Einzelbestattung– Zeichen für eine stärkere Betonung des Individuums. Die Zeit der schnurkeramischen Becherkulturen begann vor etwa 4500 Jahren und endete mit Beginn der Bronzezeit.
Grillensaison
Der Sommer steht vor der Tür, und viele Menschen freuen sich auf die sogenannte Grill-Saison. Spätestens seit Anfang dieses Jahres muss man aber sorgfältiger artikulieren. Denn da hat bereits die Grillen-Saison begonnen – auch wenn sich die Vorfreude hierüber bei vielen Menschen wohl in sehr engen Grenzen halten dürfte. Novel...
Unsere verschobene Wahrnehmung
Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...