Lexikon

Stabreimvers

Alliterationsvers
der Vers der altgermanischen Dichtung: ein Langvers, dessen An- und Abvers durch einen Stabreim zusammengehalten werden. Der Anvers stabt gewöhnlich auf den beiden Hebungen (Stollen), der Abvers nur auf der 1. Hebung (dem Hauptstab). Die Anzahl der Senkungen ist beliebig. Der Stabreimvers findet sich im „Hildebrandslied“, im „Heliand“, in der altsächsischen Genesis, der „Edda“, der Skaldendichtung und im „Beowulf“.
Wissenschaft

Schmilzt die Finsternis?

Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...

Nahaufnahme einer Biene auf Wabenoberfläche.
Wissenschaft

Schlaf tut not

Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...

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