Lexikon

Strippung

[englisch to strip, (ab)streifen]
technisches Verfahren zur Abtrennung von chemischen Stoffen aus wässeriger Phase unter Ausnutzung des Henryschen Gesetzes. Die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten ist dem Druck proportional, so dass der Übergang von Stoffen aus der flüssigen in die gasförmige Phase durch Einblasen von Luft oder Dampf oder durch Anlegen eines Vakuums erzwungen werden kann; entscheidend ist dabei die Henry-Konstante. Die Strippung findet unter anderem Anwendung bei der Behandlung von Abwässern der chemischen Industrie und Lederbearbeitung, von Deponie-Sickerwasser oder Gülle (z. B. Ammoniakstrippung mit katalysatorischer Abluftreinigung).
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Wissenschaft

Faktorfischen

Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...

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Wissenschaft

Verschmelzung im Laserlicht

Selten hat eine Idee so sehr die Fantasie der Forschung angeregt wie die Kernfusion mit Laserstrahlen. Um sie zu realisieren, müssen zahlreiche technologische Facetten bis ans Limit ausgereizt werden. von ANDREAS THOSS Im Jahr 2013 kam der Film „Star Trek Into Darkness“ in die Kinos. In einer Schlüsselszene streiten sich der...

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