Lexikon
Symphilie
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griechisch
]Gastverhältnis zwischen verschiedenen Insekten einerseits (als Symphilen) und Ameisen oder Termiten (als Wirte) andererseits, das für die Wirtsart von zweifelhaftem Nutzen ist. Z. B. werden bestimmte Käfer als Ameisengäste gepflegt, weil sie von den Ameisen begehrte narkotische Sekrete abscheiden; sie ernähren sich aber von den Wirten oder von deren Brut (Fall von Mutualismus).
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...
Wissenschaft
Schon Kleinkinder unterscheiden zwischen unwahrscheinlich und unmöglich
Kleinkinder können bereits unterscheiden, ob ein Ereignis unmöglich oder nur sehr unwahrscheinlich ist. Das zeigt eine Studie anhand eines Experiments. Dabei durften Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren ein Spielzeug aus einem Kaugummi-Automaten ziehen. Manche Kinder erhielten jedoch ein Spielzeug, dass sich offensichtlich...