Lexikon
Taucherkrankheit
Caisson-; Druckfallkrankheitmelde- und entschädigungspflichtige Berufskrankheit, die durch zu schnellen Druckabfall beim Wiederauftauchen aus großer Tiefe, beim Flug in großer Höhe (Ausfall der Druckkabine) oder beim Ausschleusen aus einem Senkkasten (Caisson) entsteht, da die unter erhöhtem Druck vermehrt im Blut und im Gewebe gelösten Gase, vor allem Stickstoff, in Form von Bläschen frei werden. Dies kann zu Gewebsschädigung, Lähmung und Gasembolie, in schweren Fällen sogar zum Tod führen. Mögliche Symptome sind schmerzhafter Ohrendruck, Schwindel, Lähmungserscheinungen, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Herz- und Kreislaufbeschwerden bis hin zum Kollaps.
Zur Vermeidung der Taucherkrankheit ist nach längerem Aufenthalt in Überdruckräumen eine langsame Druckentlastung des Organismus (Dekompression) erforderlich. Auch Taucher müssen in Abhängigkeit von der größten Tauchtiefe und der dort verbrachten Zeit vor dem völligen Auftauchen in genau festgelegten Tiefen Dekompressionsstopps einhalten. Bei auftretender Taucherkrankheit muss die sofortige Behandlung in einer Überdruckkammer erfolgen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...