Wissensbibliothek
Wie sah die religiöse Praxis aus?
Grundsätzlich galt der Mensch als von übernatürlichen Mächten abhängig, doch konnte man durch richtiges kultisches Verhalten, Gebete und vor allem Opfer (yajña) für ein Funktionieren dieser Kräfte sorgen. Im Mittelpunkt dieser Bestrebungen stand die Sicherung weltlicher Ziele wie Nachkommenschaft, Reichtum, Genuss und Gesundheit, da der Glaube an eine Weiterexistenz im Jenseits überhaupt nicht oder nur sehr verschwommen bestand. Die vedische Mythologie kennt eine Vielzahl von Gottheiten. Der Götterkönig und Gewittergott Indra repräsentiert dabei ein besonderes Maß an Macht und Vitalität. Es existierte in der vedischen Religion weder so etwas wie eine Kirche noch ein Glaubensbekenntnis, doch gab es begabte Seher (rishis), die durch Kontakte zu den Göttern und zur Welt des Heiligen das entsprechende Wissen über das Universum und seine Geheimnisse erlangen konnten.
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...
»Ein wichtiger Punkt ist das Tempo bei der Fahrzeugentwicklung«
Chinesische Automobilhersteller scheinen ihre Konkurrenten aus westlichen Ländern mehr und mehr abzuhängen. Stefan Bratzel erläutert, was dahintersteckt und wie hiesige Unternehmen dagegenhalten können. Das Gespräch führte Heike Stüvel China dominiert den Elektroauto-Markt. Was sind die Gründe, Herr Professor Bratzel? Der Erfolg...