Lexikon
Taucher
Seewesen
eine Person, die sich aus unterschiedlichen Gründen unter die Wasseroberfläche begibt und dort schwimmt oder arbeitet, was sowohl ohne jegliche Hilfsmittel als auch mit entsprechender Taucherausrüstung möglich ist. Heute wird vor allem beim Sport- und beim Forschungstauchen das Schwimmtauchen betrieben, bei dem der Taucher einen Nasstauchanzug trägt, der einen isolierenden Wasserfilm auf der Haut des Tauchers entwickelt, oder einen Trockentauchanzug, bei dem sich zwischen Anzug und Haut ein Luftpolster legt. Aus einer Pressluftflasche auf dem Rücken wird über Reduzierventile die Luft über einen Atemschlauch in den Mund oder bei einer sog. Vollgesichtsmaske in die Tauchermaske des Tauchers geführt. Je nach Wassertiefe kann sich ein Schwimmtaucher 2–3 Stunden unter Wasser aufhalten. Für größere Tiefen und bei längerem Aufenthalt werden spezielle Tauchgeräte und -anzüge benutzt. Bathyskaph, Taucherglocke, Taucherkrankheit, Tauchsport.
Wissenschaft
Fäkale Forensik
Versteinerter Kot verrät Paläontologen viel über die frühe Dinosaurier-Evolution. Funde im Südwesten Polens dokumentieren den Aufstieg dieser Reptiliengruppe vor über 200 Millionen Jahren. von BETTINA WURCHE Der Dinosaurier beißt einige saftige Farnwedel ab, danach knabbert er Koniferen-Grün – und schluckt, ohne zu kauen. Im Dino...
Wissenschaft
Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil
Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...