Lexikon

Taucher

Seewesen
eine Person, die sich aus unterschiedlichen Gründen unter die Wasseroberfläche begibt und dort schwimmt oder arbeitet, was sowohl ohne jegliche Hilfsmittel als auch mit entsprechender Taucherausrüstung möglich ist. Heute wird vor allem beim Sport- und beim Forschungstauchen das Schwimmtauchen betrieben, bei dem der Taucher einen Nasstauchanzug trägt, der einen isolierenden Wasserfilm auf der Haut des Tauchers entwickelt, oder einen Trockentauchanzug, bei dem sich zwischen Anzug und Haut ein Luftpolster legt. Aus einer Pressluftflasche auf dem Rücken wird über Reduzierventile die Luft über einen Atemschlauch in den Mund oder bei einer sog. Vollgesichtsmaske in die Tauchermaske des Tauchers geführt. Je nach Wassertiefe kann sich ein Schwimmtaucher 23 Stunden unter Wasser aufhalten. Für größere Tiefen und bei längerem Aufenthalt werden spezielle Tauchgeräte und -anzüge benutzt. Bathyskaph, Taucherglocke, Taucherkrankheit, Tauchsport.
Dinosaurier
Wissenschaft

Fäkale Forensik

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alter Mann hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände
Wissenschaft

Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil

Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...

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