Lexikon
Taucher
Seewesen
eine Person, die sich aus unterschiedlichen Gründen unter die Wasseroberfläche begibt und dort schwimmt oder arbeitet, was sowohl ohne jegliche Hilfsmittel als auch mit entsprechender Taucherausrüstung möglich ist. Heute wird vor allem beim Sport- und beim Forschungstauchen das Schwimmtauchen betrieben, bei dem der Taucher einen Nasstauchanzug trägt, der einen isolierenden Wasserfilm auf der Haut des Tauchers entwickelt, oder einen Trockentauchanzug, bei dem sich zwischen Anzug und Haut ein Luftpolster legt. Aus einer Pressluftflasche auf dem Rücken wird über Reduzierventile die Luft über einen Atemschlauch in den Mund oder bei einer sog. Vollgesichtsmaske in die Tauchermaske des Tauchers geführt. Je nach Wassertiefe kann sich ein Schwimmtaucher 2–3 Stunden unter Wasser aufhalten. Für größere Tiefen und bei längerem Aufenthalt werden spezielle Tauchgeräte und -anzüge benutzt. Bathyskaph, Taucherglocke, Taucherkrankheit, Tauchsport.
Wissenschaft
»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«
Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.
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Wissenschaft
„Urpferd“ war gar kein Pferd
Eine Stammbaumanalyse mithilfe von Fossilien liefert überraschende neue Einblicke in die Evolution von Pferden und verwandten Huftieren vor rund 55 Millionen Jahren. Demnach war das bislang als „Urpferd“ geltende Hyracotherium nicht so eng mit Pferden verwandt wie gedacht. Zudem zeigte sich, dass der älteste gemeinsame Vorfahre...