Lexikon

Taucher

Seewesen
eine Person, die sich aus unterschiedlichen Gründen unter die Wasseroberfläche begibt und dort schwimmt oder arbeitet, was sowohl ohne jegliche Hilfsmittel als auch mit entsprechender Taucherausrüstung möglich ist. Heute wird vor allem beim Sport- und beim Forschungstauchen das Schwimmtauchen betrieben, bei dem der Taucher einen Nasstauchanzug trägt, der einen isolierenden Wasserfilm auf der Haut des Tauchers entwickelt, oder einen Trockentauchanzug, bei dem sich zwischen Anzug und Haut ein Luftpolster legt. Aus einer Pressluftflasche auf dem Rücken wird über Reduzierventile die Luft über einen Atemschlauch in den Mund oder bei einer sog. Vollgesichtsmaske in die Tauchermaske des Tauchers geführt. Je nach Wassertiefe kann sich ein Schwimmtaucher 23 Stunden unter Wasser aufhalten. Für größere Tiefen und bei längerem Aufenthalt werden spezielle Tauchgeräte und -anzüge benutzt. Bathyskaph, Taucherglocke, Taucherkrankheit, Tauchsport.
Wissenschaft

Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur

Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...

Foto eines Vogels, der einen Schmetterling frisst
Wissenschaft

Tarnung oder Warnung: Was die Farben von Insekten beeinflusst

Unauffälliges Braun oder leuchtendes Orange? Insekten setzen auf verschiedene Farbstrategien, um sich vor hungrigen Vögeln zu verstecken oder sie abzuschrecken. Eine globale Studie zeigt nun, welche Taktik unter welchen Bedingungen erfolgreicher ist. Demnach bieten Tarnfarben vor allem bei schwachem Licht und bei einer hohen...

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