Lexikon

Taucher

Seewesen
eine Person, die sich aus unterschiedlichen Gründen unter die Wasseroberfläche begibt und dort schwimmt oder arbeitet, was sowohl ohne jegliche Hilfsmittel als auch mit entsprechender Taucherausrüstung möglich ist. Heute wird vor allem beim Sport- und beim Forschungstauchen das Schwimmtauchen betrieben, bei dem der Taucher einen Nasstauchanzug trägt, der einen isolierenden Wasserfilm auf der Haut des Tauchers entwickelt, oder einen Trockentauchanzug, bei dem sich zwischen Anzug und Haut ein Luftpolster legt. Aus einer Pressluftflasche auf dem Rücken wird über Reduzierventile die Luft über einen Atemschlauch in den Mund oder bei einer sog. Vollgesichtsmaske in die Tauchermaske des Tauchers geführt. Je nach Wassertiefe kann sich ein Schwimmtaucher 23 Stunden unter Wasser aufhalten. Für größere Tiefen und bei längerem Aufenthalt werden spezielle Tauchgeräte und -anzüge benutzt. Bathyskaph, Taucherglocke, Taucherkrankheit, Tauchsport.
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Wissenschaft

Unsere kosmische Blase

Alle jungen Sternentstehungsgebiete in der Sonnenumgebung befinden sich auf der Oberfläche einer gewaltigen Blase. Geschaffen wurde sie von Supernovae. von THOMAS BÜHRKE Astronomen beobachten schon lange heiße Gasblasen in unserer Milchstraße. Diese Gebilde sind einige Hundert Lichtjahre groß und verleihen der Galaxis eine...

Duogynon
Wissenschaft

»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«

In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...

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