Lexikon
Terzịne
[
die; italienisch
]aus Italien stammende Strophenform mit drei fünfhebigen Versen, von denen der erste mit dem dritten reimt. Bei mehreren Strophen reimt die zweite Zeile der vorhergehenden Strophe jeweils mit der ersten und dritten Zeile der folgenden (Kettenreim aba bcb cdc ...). Die letzte Strophe einer Terzinendichtung erhält als Abschluss einen vierten Vers, der mit ihrem zweiten reimt. Das erste Werk in Terzinen ist Dantes „Göttliche Komödie“. Seit der Romantik wurde die Terzine auch in Deutschland gepflegt (u. a. von L. Tieck, A. von Chamisso, F. Rückert, A. von Platen, H. von Hofmannsthal).
Wissenschaft
Der menschliche Schädel entwickelte sich schnell
Großes Gehirn, flaches Gesicht: Diese Merkmale kennzeichnen den menschlichen Schädel und unterscheiden ihn von den Schädelformen unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Eine Studie zeigt nun, dass sich der menschliche Schädel im Laufe der Evolution schneller entwickelt hat als bei allen anderen großen und kleinen...
Wissenschaft
Verkannte Artefakte
Lange Zeit funktionierte die moderne Bioforschung hauptsächlich reduktionistisch: Man trennte die Komponenten, die einen interessierten, aus dem Gesamtsystem heraus und studierte sie isoliert in „Einzelhaft“. Erfolgreich war das allemal: Heerscharen von Forscherinnen und Forschern, die im Labor jahrelang Proteine gereinigt oder...