Lexikon
Terzịne
[
die; italienisch
]aus Italien stammende Strophenform mit drei fünfhebigen Versen, von denen der erste mit dem dritten reimt. Bei mehreren Strophen reimt die zweite Zeile der vorhergehenden Strophe jeweils mit der ersten und dritten Zeile der folgenden (Kettenreim aba bcb cdc ...). Die letzte Strophe einer Terzinendichtung erhält als Abschluss einen vierten Vers, der mit ihrem zweiten reimt. Das erste Werk in Terzinen ist Dantes „Göttliche Komödie“. Seit der Romantik wurde die Terzine auch in Deutschland gepflegt (u. a. von L. Tieck, A. von Chamisso, F. Rückert, A. von Platen, H. von Hofmannsthal).
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