Wissensbibliothek

Welche Mutter- und Fruchtbarkeitsgottheiten wurden verehrt?

Auch die Kelten verehrten viele weibliche Gottheiten. Die wichtigste Göttin des irischen Pantheon war die Muttergöttin Ana, deren Name soviel wie »Wohlstand« oder »Überfluss« bedeutet. Trotzdem vereinigt sie zwei Naturen in sich, kann sowohl wohltätig als auch schädlich wirken. Möglicherweise verbirgt sich hinter ihr eine vorkeltische Fruchtbarkeitsgottheit. Eine ihr verwandte Göttin ist die gallische Muttergottheit Matrona, die dem Fluss Marne ihren Namen gab. Sie lebt in Gestalt der walisischen Sagengestalt Modron weiter, deren Sohn Mabon entführt wird. Mabon geht auf den keltisch-römischen Gott Maponus zurück, der mit Musik und Dichtkunst in Zusammenhang steht. Möglicherweise spiegelt die Entführungsgeschichte das uralte, in vielen Religionen verbreitete Konzept des sterbenden und wieder auferstehenden Fruchtbarkeitsgottes wider.

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Wissenschaft

Lebenszeichen von der Venus?

Eine rätselhafte Entdeckung in der Atmosphäre unseres höllischen Nachbarplaneten. von RÜDIGER VAAS Die Idee, die der britische Atmosphärenforscher und Ökologe James Lovelock bereits in den 1960er-Jahren formuliert hat, klingt einfach: Wenn ein Molekül in einer Atmosphäre hauptsächlich von Organismen gebildet wird und die Beiträge...

Wissenschaft

Urzeit-Raubtier aus Namibia

Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...

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