Wissensbibliothek

Welche Mutter- und Fruchtbarkeitsgottheiten wurden verehrt?

Auch die Kelten verehrten viele weibliche Gottheiten. Die wichtigste Göttin des irischen Pantheon war die Muttergöttin Ana, deren Name soviel wie »Wohlstand« oder »Überfluss« bedeutet. Trotzdem vereinigt sie zwei Naturen in sich, kann sowohl wohltätig als auch schädlich wirken. Möglicherweise verbirgt sich hinter ihr eine vorkeltische Fruchtbarkeitsgottheit. Eine ihr verwandte Göttin ist die gallische Muttergottheit Matrona, die dem Fluss Marne ihren Namen gab. Sie lebt in Gestalt der walisischen Sagengestalt Modron weiter, deren Sohn Mabon entführt wird. Mabon geht auf den keltisch-römischen Gott Maponus zurück, der mit Musik und Dichtkunst in Zusammenhang steht. Möglicherweise spiegelt die Entführungsgeschichte das uralte, in vielen Religionen verbreitete Konzept des sterbenden und wieder auferstehenden Fruchtbarkeitsgottes wider.

Schneeball, Eiszeit
Wissenschaft

Oasen auf der Schneeball-Erde

Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde ermöglichten es frühen Lebensformen, die extremste Eiszeit in der Geschichte unseres Planeten zu überstehen.

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Humanoide Echse mit Anzug und Brille, steht aufrecht, trägt einen Aktenkoffer, Text:
Wissenschaft

Wenn Forschende Geschichten erzählen

Experimentelle Forschung braucht Geld. Dafür müssen die Forschenden in aller Regel über Projektanträge sogenannte Drittmittel bei öffentlichen oder privaten Förderorganisationen beantragen – beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dort werden die Anträge von Fachkollegen begutachtet, die nachfolgend das...

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