Wahrig Herkunftswörterbuch
Milch
das Wort geht über
[Info]mhd.
mil(i)ch, ahd.
miluh auf germ.
*meluk– „Milch“ zurück, das sich auch in altengl.
milc und altfrz.
melok bezeugen lässt; wohl gebildet zu → melken in der Ausgangsbedeutung „das Gemolkene“; die Ableitung milchig
bezieht sich auf die weiße Farbe und die Trübe des Getränks, ebenso wie Milchglas,
das ein milchig trübes Glas bezeichnet; die Zusammensetzung Milchzahn
bezeichnet die ersten Zähne eines Kindes, die wachsen, während es mit der Muttermilch gestillt wird; der Ausdruck Milchmädchenrechnung
geht auf eine Erzählung von August Lafontaine (1758–1831) zurück
Wissenschaft
Sprachmodelle als große Gleichmacher
ChatGPT und Co. durchdringen zunehmend die Gesellschaft. Doch Wissenschaftler warnen davor, dass das zu einer Homogenisierung von Meinungen und dem Verlust kultureller Diversität führen kann. von THOMAS BRANDSTETTER Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Sie kann uns aufklären oder täuschen, überzeugen oder abstoßen, aufbauen oder...
Wissenschaft
Schmilzt die Finsternis?
Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...