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Wie eroberte der Mongolenführer ein Weltreich?

Mit Organisationstalent, kriegerischem Geschick und nicht zuletzt Grausamkeit. Tschingis Chan verband Traditionelles mit Neuerungen, etwa einer verbindlichen Gesetzgebung. Es gelang ihm, die angestammten Clanstrukturen aufzuweichen, die so unterschiedlichen Stämme neu zu organisieren und vor allem deren Krieger zu einem einzigen, rund zwei Millionen Mann starken Heer zusammenzuführen.

Zum ersten Mal in der Geschichte dieser Nomadenvölker ließ Tschingis Chan ein organisiertes Heer entstehen, das in Tausendschaften gegliedert war. Bis dahin nicht gekanntes strategisches Vorgehen statt bloßer Waghalsigkeit, Ausspionieren der gegnerischen militärischen Verhältnisse, aber auch Angst und Schrecken verbreitende Grausamkeiten machten seine Beutezüge erfolgreich. Nach allen Himmelsrichtungen und immer weiter drangen Tschingis Chans Reiterhorden vor. Als der »ozeangleiche Herrscher« im Jahr 1227 starb, übernahm Ögödei, einer seiner Söhne, ein riesiges Imperium, das vom nordöstlichen China bis weit nach Russland, bis zum Dnjepr, vom Persischen Golf fast bis zum Nordmeer reichte.

Inselzellen
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Zu viel oder zu wenig

Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Einfachzucker Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt. Wenn dieser Mechanismus gestört ist, kommt es zu Diabetes unterschiedlichen Typs. von SIGRID MÄRZ Zucker ist eine unserer wichtigen Energiequellen: schnell verfügbar und in der Regel gut verträglich. Wenn wir von Zucker sprechen,...

Anode, Batterien
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Akkus für die Tonne

Seit Kurzem gibt es Batterien, die biologisch abbaubar sind. Manche sind sogar essbar. Doch wie leistungsstark sind solche Zellen? Und wo lassen sie sich einsetzen? von ROLF HEßBRÜGGE Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt...

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