Lexikon
Unfallchirurgie
Traumatologiemedizinisches Fachgebiet, Teilgebiet der Chirurgie, dessen Gegenstand die Erkennung und Behandlung von Unfallverletzungen ist. Unfallfolgen (bis zur Invalidität) und Unfalltod stehen bei jungen Menschen an erster Stelle der Todesursache, bei älteren Menschen (nach Krebs und Herzinfarkt) an dritter Stelle. Am häufigsten sind bei Männern Verkehrs- und Berufsunfälle, bei Hausfrauen häusliche Unfälle (Stromunfälle, Stürze, Verbrennungen), bei Kindern Vergiftungen und Verkehrsunfälle. Zur Vorbeugung gegen Unfälle dient die Unfallverhütung. Ganz allgemein beschäftigt sich daher die Unfallchirurgie vorbeugend auch mit der Unfallforschung, der Information der Bevölkerung und den körperlichen, psychischen und geistigen Unfallursachen. Eine ungenügende seelische Verarbeitung eines Unfallerlebnisses kann psychiatrische Behandlung erfordern (Unfall-, traumatische Neurose). Der schnellen und wirksamen Unfallhilfe dienen Rettungsdienste sowie Unfallkrankenhäuser und -stationen. Auch die Erste Hilfe ist Gegenstand der Unfallchirurgie.
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