Lexikon

Vagntendichtung

die weltliche lateinische Lyrik des Mittelalters, überwiegend Lieder und Sprüche über Liebe, Spiel und Wein oder Spottgedichte auf die Kleriker; in ganz Europa verbreitet. Die Vaganten (in Frankreich auch Goliarden) waren meist fahrende (d. h. wandernde) Kleriker oder Scholaren, die von hoch gestellten Gönnern bewirtet wurden. Als Dichterpersönlichkeiten sind besonders der Archipoeta und Walther von Châtillon bekannt. Die wichtigsten Sammlungen der meist anonym überlieferten Vagantendichtung sind die Cambridger Liederhandschrift (um 1045) und die Carmina Burana (Anfang des 13. Jahrhunderts, Benediktbeuren).
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Wissenschaft

Jäger und Sammler erreichten Malta schon vor 8500 Jahren

Malta zählt zu den abgelegensten Inseln des Mittelmeers. Rund 100 Kilometer offene See trennen die Insel von der Küste Siziliens. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Menschen frühestens ab der Jungsteinzeit technisch in der Lage waren, Malta auf dem Seeweg zu erreichen. Doch neue archäologische Funde widerlegen dies....

Das an der Donau gelegene Kraftwerk Jochenstein ist das zweitgrößte Laufwasserkraftwerk Deutschlands. ©picture alliance/Westend61/Wolfgang Weinhäupl
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Die Schattenseiten der Wasserkraft

Wasserkraftwerke und Dämme verhindern die Fortpflanzung wandernder Fische und die Selbstreinigung von Flüssen.

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