Lexikon

Vagntendichtung

die weltliche lateinische Lyrik des Mittelalters, überwiegend Lieder und Sprüche über Liebe, Spiel und Wein oder Spottgedichte auf die Kleriker; in ganz Europa verbreitet. Die Vaganten (in Frankreich auch Goliarden) waren meist fahrende (d. h. wandernde) Kleriker oder Scholaren, die von hoch gestellten Gönnern bewirtet wurden. Als Dichterpersönlichkeiten sind besonders der Archipoeta und Walther von Châtillon bekannt. Die wichtigsten Sammlungen der meist anonym überlieferten Vagantendichtung sind die Cambridger Liederhandschrift (um 1045) und die Carmina Burana (Anfang des 13. Jahrhunderts, Benediktbeuren).
Bluttest
Wissenschaft

Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom

Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...

Symbolbild eines Pflanzensprosses in schwarzer Erde
Wissenschaft

Biokohle aus menschlichem Kot als Dünger?

Landwirte brauchen Dünger, um ihre Felder und die darauf wachsenden Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor zu versorgen. Chemische Düngemittel und Tierdung verschmutzen jedoch langfristig die Umwelt und sind nur begrenzt verfügbar. Eine natürliche Alternative könnten Düngemittel sein, die aus...

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