Lexikon

Villon

François, eigentlich F. de Montcorbier oder des Loges, französischer Dichter, * um 1431 Paris,  nach 1463; ein Vagabund, dessen Lebensumstände aus Pariser Polizeiakten bekannt sind; der bedeutendste französische Lyriker des Spätmittelalters. Villons Werk ist Ausklang und Höhepunkt der Vagantendichtung, zugleich Auftakt zur Lyrik der Neuzeit. Derbe Witze in der zeitgenössischen Gaunersprache stehen neben echter Frömmigkeit und ernsthafter Weltbetrachtung. Hauptwerke: „Das kleine Testament“ und „Das große Testament“, Erstdruck 1489.
Villon, François
François Villon
Horst-Michael Prasser
Wissenschaft

»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«

Der Schweizer Wissenschaftler Horst-Michael Prasser erklärt, was kleine, modulare Reaktoren auszeichnet und ob sich ihr Einsatz lohnt. Das Gespräch führte Martin Angler Große Konzerne wie Amazon und Google bestellen Prototypen kleiner, modularer Kernreaktoren, sogenannter SMR. Was ist da los? Ganz einfach. Die brauchen...

Tropfsteinhöhle
Wissenschaft

Tropfsteine als Klimazeugen

Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon