Lexikon
Wịnsbeke
mittelhochdeutsches Lehrgedicht in oberdeutscher Mundart um 1210 – 1220; Strophe 1–56 ritterliche Lebensregeln eines Vaters (des Ritters von Windsbach?) an seinen Sohn; in Strophe 57– 80 asketische Lebenshaltung; wahrscheinlich spätere Ergänzung von geistlichen Verfassern; Nachahmung des Werkes: die Winsbekin, Ratschläge einer Mutter für ihre Tochter, vor allem über die Minne.
Wissenschaft
Kontroverse Quantenrealität
Gespenstische zeitlose Beziehungen regieren das Universum – und stellen die Existenz der gewohnten Welt grundsätzlich infrage. von RÜDIGER VAAS Der österreichische Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann hatte seit seiner Studentenzeit die Angewohnheit, stets zwei Socken unterschiedlicher Farbe zu tragen. Bog er um eine Ecke, sah ein...
Wissenschaft
Wie die Zwerge vorwärtskommen
Nanometerkleine Roboter sollen künftig unter anderem durch den menschlichen Körper streifen und krank machende Mikroorganismen unschädlich machen. Doch dafür müssen ihnen die Forscher zunächst einmal die Fähigkeit zur passenden Bewegung beibringen. von REINHARD BREUER Es ist wohl das bizarrste Autorennen der Welt. Beim „Nanocar...