Lexikon
Zahnkarpfen
Kärpflinge; CyprinodontiformesOrdnung der Knochenfische (Ährenfischähnliche) ohne stachelige erste Rückenflosse und typische Gesichtsschädel. 7 Familien, von denen 2 als Aquarienfische beliebt sind: Eierlegende Zahnkarpfen, Cyprinodontidae; einzige Zahnkarpfen, die Eier legen; in den Tropen und Subtropen aller Erdteile außer Australien; längliche Fische mit großen Schuppen, oft Oberflächenjäger mit ausstülpbarem Maul (sog. Hechtlinge), die als Mückenvertilger in Ostasien sehr geschätzt sind. – Lebend gebärende Zahnkarpfen, Poecilidae, mit 138 Arten in den wärmeren Gebieten Amerikas verbreitete, kleine Süß- und Brackwasserfische (größte Art – bis 20 cm – ist der Hechtkärpfling, Belonesox belinzanus, aus Mexiko). Aus 3 Strahlen der Bauchflosse entwickelt sich beim Männchen, das stets kleiner ist als das Weibchen, ein schwenkbares Begattungsorgan (Gonopodium), mit dem eine Samenkapsel (Spermatophore) übertragen wird; sie reicht für mehrere Würfe (Vorratsbefruchtung). Hierher gehören u. a. Schwertträger, Guppy und die Gattung Poecilia („Platy“, „Molly“).
Guppy (Schleierschwanz-)
Schleierschwanzguppy
Nach den Schwanzflossen vieler Zuchtformen werden u. a. Spaten-, Rund- und Leierschwanz unterschieden. Das abgebildete Männchen zeigt einen Schleierschwanz-Guppy.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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