Wissensbibliothek

Warum müssen Seen sterben?

Über die Atmosphäre, Zuflüsse oder das Grundwasser, aber auch durch Einleitungen ungeklärter Abwässer wird der See – sofern kein ausreichender Wasseraustausch stattfindet – im Lauf der Zeit mehr und mehr mit Nährstoffen angereichert. Durch das verstärkte Wachstum von Phytoplankton und die Zersetzung des abgestorbenen organischen Materials erstickt er regelrecht und verlandet. Je größer sein Volumen und je schwebstoffärmer seine Zufuhr, desto länger lebt er. Geologisch betrachtet sind die meisten Seen der Erde daher junge wie auch kurzlebige Erscheinungen.

Ein anderes Schicksal erwartet viele Endseen in den Trockengebieten der Erde. Erreicht der Wasser zuführende Fluss sein Ziel nicht mehr, weil z. B. das Flusswasser umgeleitet wird, trocknet der See allmählich aus oder versalzt. Ein trauriges Beispiel dafür liefert der Aralsee in Zentralasien, der vor etwa 40 Jahren noch der viertgrößte See der Erde war und seitdem zunehmend von der Bildfläche verschwindet.

Röhrenwürmer
Wissenschaft

Tierisches Leben unter dem Meeresboden

Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...

Wissenschaft

Eis auf dem Mond – und ein Rätsel

Radioaktivität bei einem uralten Vulkan auf dem Erdtrabanten wirft Fragen auf. Und wie entstand ein gewaltiges Granitgebilde im Untergrund? von THORSTEN DAMBECK Die Südpolregion des Mondes steht schon lange im Fokus der Raumfahrtplaner, die polnahe bemannte Basen errichten wollen. Denn dort gibt es Wassereis, eine wichtige...

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