Lexikon
Zwergmännchen
bei einigen Tierarten auftretende Kleinform des männlichen Partners, die meist auch im Bau sehr vereinfacht ist, so dass oft nur noch ein mit den notwendigsten Sinnesorganen und einem Fortbewegungsapparat versehener Behälter der Samenzellen übrig bleibt. Zwergmännchen kommen vor bei Rädertieren (Rotatorien), bei Rankenfüßern (Zirripedien) und bei dem Meereswurm Bonellia viridis, wo das Weibchen etwa 90 cm lang wird, während das Männchen mikroskopisch klein bleibt.
Wissenschaft
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...
Wissenschaft
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...
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