Wissensbibliothek

Ist da draußen wer?

Möglicherweise. Tatsächlich gibt es gute Gründe, außerirdisches Leben in den Weiten des Weltalls für möglich zu halten: Warum sollten Erde und Menschheit bei der unvorstellbar großen Zahl sonnenähnlicher Sterne etwas Besonderes sein? Extrasolare Planeten, die allerdings nur wenig der Erde gleichen, wurden seit 1995 immer wieder entdeckt. Komplexe organische Moleküle wurden in kosmischen Gaswolken nachgewiesen. Andererseits hat man in den letzten Jahrzehnten gelernt, dass es nicht reicht, einen erdähnlichen Planeten in der richtigen Sonnenentfernung mit Wasser und organischen Verbindungen zu versehen, um eine über die Jahrmilliarden ausreichend ungestörte biologische Evolution zu ermöglichen. Ohne Erdmagnetfeld, die Ozonschicht, die stabilisierende Wirkung des Mondes und den Vulkanismus hätte es uns Menschen nie gegeben!

Antibiotika, mRNA
Wissenschaft

Programmierbare Bakterienkiller

Die mRNA-Forschenden Katalin Karikó und Drew Weissman haben gemeinsam den Medizin-Nobelpreis 2023 erhalten. Ihre Erkenntnisse sind nicht nur die Basis für die Corona-Impfstoffe, sondern auch für neuartige Antibiotikatherapien. von JÜRGEN BRATER Als der britische Bakteriologe Alexander Fleming im September 1928 nach dem...

Ameisen
Wissenschaft

Wenn die Invasoren kommen

Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon