Wissensbibliothek

Ist da draußen wer?

Möglicherweise. Tatsächlich gibt es gute Gründe, außerirdisches Leben in den Weiten des Weltalls für möglich zu halten: Warum sollten Erde und Menschheit bei der unvorstellbar großen Zahl sonnenähnlicher Sterne etwas Besonderes sein? Extrasolare Planeten, die allerdings nur wenig der Erde gleichen, wurden seit 1995 immer wieder entdeckt. Komplexe organische Moleküle wurden in kosmischen Gaswolken nachgewiesen. Andererseits hat man in den letzten Jahrzehnten gelernt, dass es nicht reicht, einen erdähnlichen Planeten in der richtigen Sonnenentfernung mit Wasser und organischen Verbindungen zu versehen, um eine über die Jahrmilliarden ausreichend ungestörte biologische Evolution zu ermöglichen. Ohne Erdmagnetfeld, die Ozonschicht, die stabilisierende Wirkung des Mondes und den Vulkanismus hätte es uns Menschen nie gegeben!

Lacrymaria olor
Wissenschaft

Ein Einzeller mit Origami-Hals

Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...

sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Superkalifragilistisch-exponentialigetisch

Nie hätten wir uns vor einigen Jahren träumen lassen, dass es einmal so weit kommen würde. Ob wir wollen oder nicht, wir alle sind bestens vertraut mit den Grundlagen der Epidemiologie, kennen die Exponentialfunktion vermeintlich wie unsere Westentasche und wissen zumindest um die Existenz der Komplexitätsforschung. Im Grunde ist...

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