Wissensbibliothek

Ist da draußen wer?

Möglicherweise. Tatsächlich gibt es gute Gründe, außerirdisches Leben in den Weiten des Weltalls für möglich zu halten: Warum sollten Erde und Menschheit bei der unvorstellbar großen Zahl sonnenähnlicher Sterne etwas Besonderes sein? Extrasolare Planeten, die allerdings nur wenig der Erde gleichen, wurden seit 1995 immer wieder entdeckt. Komplexe organische Moleküle wurden in kosmischen Gaswolken nachgewiesen. Andererseits hat man in den letzten Jahrzehnten gelernt, dass es nicht reicht, einen erdähnlichen Planeten in der richtigen Sonnenentfernung mit Wasser und organischen Verbindungen zu versehen, um eine über die Jahrmilliarden ausreichend ungestörte biologische Evolution zu ermöglichen. Ohne Erdmagnetfeld, die Ozonschicht, die stabilisierende Wirkung des Mondes und den Vulkanismus hätte es uns Menschen nie gegeben!

Atmosphäre, Emission
Wissenschaft

Klimawäsche für die Atmosphäre

Der weitere Anstieg der CO2-Konzentration in der irdischen Lufthülle wird sich nur stoppen lassen, wenn die Emissionen sinken – und der Atmosphäre überdies Klimagas entzogen wird. von HARTMUT NETZ Die Frage, wie sich der Klimawandel bremsen oder gar stoppen ließe, beantwortet der Science-Fiction-Kurzfilm „The Great Endeavor“ – ...

Mond, Wasser, Mondwasser
Wissenschaft

Lunare Wasserstellen

In ewig dunklen Kratern an den Mondpolen überdauerte Wassereis bereits Milliarden von Jahren. Wasser-Moleküle finden sich aber auch im Gestein unter hellem Sonnenlicht. von THORSTEN DAMBECK Der Mond ist knochentrocken – so lautete nach den Apollo-Missionen jahrzehntelang das Mantra der Experten. Sie stützten sich auf chemische...

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