Gesundheit A-Z

Antiepileptikum

Antikonvulsivum
Medikament, das einen epileptischen Krampfanfall unterbindet bzw. epileptischen Anfällen vorbeugt oder deren Häufigkeit vermindert. Antiepileptika senken die Bereitschaft des zentralen Nervensystems im Gehirn, einen epileptischen Anfall auszulösen bzw. erhöhen die Reizschwelle der Nervenzellen. Um einen bestehenden Anfall zu durchbrechen, eignen sich bestimmte Benzodiazepine (z. B. Diazepam); zur Dauertherapie - je nach Art und Ursache der Epilepsie - verschiedene andere Medikamente (Carbamazepin, Valproinsäure u. a.). Auch Epilepsie.
Kelten
Wissenschaft

Starken Keltinnen auf der Spur

Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...

Krebszellen
Wissenschaft

Egoistische Einzelgänger

Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...

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