Gesundheit A-Z
Epilepsie
wiederholtes Auftreten von epileptischen Krampfanfällen. Ein epileptischer Krampfanfall ist eine übermäßig starke Entladung von Neuronen im Gehirn ("Gewitter im Gehirn"), das zu Zuckungen, Muskelkrämpfen, kurzzeitigem Bewusstseinsverlust oder auch Dämmerzuständen führen kann. Für die Entstehung einer Epilepsie sind äußere Faktoren (Erkrankungen des Gehirns durch Trauma, Tumor usw.) oder eine Veranlagung (genetische Einflüsse, Stoffwechselstörungen) verantwortlich. Die Epilepsie wird unterteilt in fokale Anfälle (nur eine bestimmte Hirnfunktion fällt kurzfristig aus und führt z. B. zum Zucken eines Armes, sog. Petit mal) und generalisierte Anfälle (Absencen oder über den ganzen Körper verlaufende Krämpfe, sog. Grand-mal-Anfälle). Einem epileptischen Anfall können sog. Prodromi oder Vorboten vorausgehen (Aura). Während eines Anfalls sind im Elektroenzephalogramm typische Veränderungen der Hirnaktivität sichtbar. Die Therapie einer Epilepsie besteht aus Prävention (Vermeiden von Schlafmangel usw.) und einer langfristigen Medikation mit sog. Antiepileptika. Auch Krampfanfall.
Wissenschaft
Inmitten von reichlich Sauerstoff erstickt
Wie bereits kleinste Mengen Kohlenmonoxid unser Atmungssystem sabotieren, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wir alle müssen unser Leben lang atmen, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. Nur so bekommen wir genügend Sauerstoff in die Lungen, der dann mit dem Blutstrom zu den vielen Billionen Zellen unseres Körpers befördert wird. Dort...
Wissenschaft
Schneller im Kopf
Neurowissenschaftler verhelfen Fußballklubs mit dem Konzept der messbaren Spielintelligenz zum Erfolg. von ROLF HEßBRÜGGE Arsène Wenger ist ein anerkannter Vordenker im Fußball. Als Trainer führte er den FC Arsenal in der Saison 2003/04 ungeschlagen zum Meistertitel in der englischen Premier League – ein historisch einmaliger...
