Lexikon

Krampf

unwillkürliche Zusammenziehung (Kontraktion) von Muskeln, die sehr schmerzhaft sein kann; tonische Krämpfe sind länger andauernde Kontraktionen der quer gestreiften Skelettmuskulatur (z. B. Wadenkrampf). Bei klonischen Krämpfen folgen Kontraktion und Erschlaffung in raschem Wechsel aufeinander. Häufigste Ursache sind Störungen der Elektrolytkonzentration im Körper, meist in Form eines Magnesium- oder Natriumchlorid- (Kochsalz-)mangels, z. B. aufgrund sportlicher Aktivitäten, bei denen es über den Schweiß zu einem Elektrolytverlust kommt, der nicht über Flüssigkeitsaufnahme ausgeglichen wird. Allgemein kann ein Flüssigkeitsmangel zu Muskelkrämpfen führen. Verstärkend wirken dabei Überanstrengung einzelner Muskelgruppen oder ein erhöhter Alkoholkonsum. Wiederkehrende Krämpfe können auch auf eine Polyneuropathie hinweisen. Bei einer Epilepsie treten Krampfanfälle auf, die den ganzen Körper betreffen können. Außerdem kann es auch zu Krämpfen der glatten Eingeweidemuskulatur kommen Kolik z. B. bei Nieren- oder Gallensteinen.
Meersalz in den Salines d’Es Trenc auf Mallorca. Die Salzgewinnungsanlage ist in ein Naturschutzgebiet integriert.
Wissenschaft

Das Salz des Meeres

Meer und Salz gehören untrennbar zusammen – zumindest als Begriffe. Doch die Natur und der Mensch fanden Wege, das „weiße Gold“ vom Wasser zu trennen. Von ROLF HEßBRÜGGE Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den...

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Wissenschaft

„Ich hab’ das mal recherchiert“ – aber richtig

Seit einiger Zeit fallen mir in den sozialen Medien vermehrt Kommentare von Wissenschaftlern auf, die sich darüber aufregen, dass Leute „ihre eigenen Recherchen machen“. Nur wer Experte ist und einen Doktortitel in der passenden Disziplin vorzuweisen hat, dürfe sich zu einem Thema äußern. Alle anderen sollen gefälligst schweigen...

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