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Wirtschaft-äthiopien
Was hemmt die Wirtschaft?
Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt. Noch immer hat sich die auf dem Agrarsektor basierende Wirtschaft vom Bürgerkrieg nicht erholt. Zudem hemmen Dürrekatastrophen sowie das Bevölkerungswachstum die wirtschaftliche Entwicklung.
Wer hilft Äthiopien?
Das Land ist auch weiterhin von internationalen Geldgebern, privaten und (halb-)staatlichen Hilfsorganisationen sowie umfangreichen Nahrungsmittellieferungen abhängig. Im Rahmen des Europäischen Entwicklungsfonds sind für die Jahre 2002–2007 insgesamt 538 Mio. Euro an Zahlungen vorgesehen. Der Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft wird zwar vorangetrieben, doch hat dies bislang kaum zu spürbaren Verbesserungen der Lebensbedingungen geführt.
Etwa 80 % der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft, in der die kleinbäuerlichen Betriebe überwiegen. Ausbleibende Regenfälle, insbesondere in den nördlichen Landesteilen, sowie die fortschreitende Verkarstung und Erosion der ehedem fruchtbaren Böden führen immer wieder zu Ernteausfällen. Exportiert wird v. a. Kaffee, der zum größten Teil von den wild wachsenden Sträuchern in den Wäldern des Südwestens gewonnen wird und 40 % des Gesamtexports ausmacht. Große Bedeutung hat auch die Viehwirtschaft, die im Osten bei den Hirtennomaden einzige Existenzgrundlage ist.
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