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Appendizitis
BlinddarmentzündungEntzündung des Wurmfortsatzes (Appendix vermiformis). Die Infektion wird meist über den Darm - seltener über das Blut - fortgeleitet und durch Bakterien verursacht; vor allem dann, wenn der Inhalt der Appendix nicht in den Darm abfließen kann, etwa infolge einer Abknickung der Appendix oder Verstopfung der Öffnung, z. B. durch Kotsteine oder Würmer. Im Verlauf der Entzündung kann sich ein eitriger Abszess bilden, der in den freien Bauchraum durchbrechen kann. Die Betroffenen klagen bei der akuten Appendizitis über plötzliche Übelkeit, Erbrechen und starke Bauchschmerzen, die typischerweise im rechten Unterbauch lokalisiert sind, aber auch (zunächst) andere Bauchbereiche betreffen können. Im Blut sind die Entzündungszeichen (Leukozyten, Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit) erhöht, die Patienten haben meist Fieber, dabei typischerweise rektal eine höhere Temperatur als bei Messung unter der Achsel. Bei einer chronischen Appendizitis kommt es wiederholt zu weniger schwer wiegenden Entzündungsschüben. Die Behandlung besteht in einer Appendektomie.
Wissenschaft
Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt
Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...
Wissenschaft
Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom
Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...