Gesundheit A-Z

Autosanguis-Stufentherapie

komplementärmedizinische Behandlungsmethode, eine besondere Form der Eigenbluttherapie. Die Autosanguis-Stufentherapie beruht auf der Vorstellung, dass das Blut bei einer Erkrankung mit Krankheitsstoffen belastet ist, die durch eine Potenzierung als Reizkörper zu einer Gesundung des Körpers beitragen können. Praktisch wird die Autosanguis-Stufentherapie wie folgt durchgeführt: Dem Patienten wird mit einer Einwegspritze ein wenig Blut entnommen, dieses wird durch Bewegung so in der Spritze verteilt, dass es die Wände benetzt. Der Rest des Blutes wird verworfen. Dann wird eine spezielle homöopathische Lösung in die Spritze aufgezogen, diese Mischung wird durch kräftiges Schütteln der Spritze potenziert. Die Lösung wird dem Patienten anschließend injiziert. Dieser Vorgang wird mehrere Male wiederholt, dabei werden die einzelnen Injektionen je nach Behandlungsplan intravenös oder intramuskulär appliziert. Die Autosanguis-Stufentherapie wird v. a. bei Allergien zur Linderung eingesetzt; das Verfahren ist schulmedizinisch umstritten.
Cynodontier
Wissenschaft

Wie sich der Kiefer der Säugetiere entwickelte

Säugetiere besitzen eine charakteristische Kieferanatomie, die sich im Laufe der Evolution wahrscheinlich mehrfach unabhängig entwickelt hat– und zwar bereits 17 Millionen Jahre eher als bisher angenommen. Das zeigen nun 3D-Rekonstruktionen der Kiefer dreier Säugetiervorläufer, die in der späten Trias in Brasilien gelebt haben....

Wikinger
Wissenschaft

Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund

Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...

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