Gesundheit A-Z
Bohr-Atommodell
ein Modell zur Beschreibung des Wasserstoffatoms. Das Bohr-Atommodell entstand im Jahr 1913, später wurde es erweitert, damit auch komplexere Atome damit beschrieben werden können. In dem Bohr-Atommodell geht man davon aus, dass sich die Elektronen eines Atoms in stationären Kreisbahnen um den Atomkern bewegen. Es bestehen unterschiedliche Energieniveaus (»Schalen«). Auf der innersten Schale können sich höchstens zwei Elektronen aufhalten, dann ist die Schale »voll«. In der zweiten Schale haben acht Elektronen Platz. Die Elektronen der innersten Schale sind am stärksten an den Atomkern gebunden, die Elektronen der äußersten Schale am wenigsten. Beim »Springen« von Elektronen von einer Schale in eine andere wird entweder Energie frei (beim Sprung in eine tiefere Schale) oder muss Energie aufgewendet werden (beim Sprung in eine höhere Schale). Mithilfe des Bohr-Atommodells lassen sich viele Reaktionen von Atomen beschreiben.
Wissenschaft
»Es ist ein Informationswettstreit«
Ruben Bouwmeester von der Deutschen Welle sieht sich als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Medien, der Desinformationen mit Verstand und KI bekämpft. Das Gespräch führte Nikolaus Fecht Herr Bouwmeester, was steckt hinter dem System „Truly Media“? Dies ist eine 2017 vom griechischen Athens Technology Center (ATC) und der...
Wissenschaft
Weniger Totgeburten in Europa, aber mehr in Deutschland
Zwischen 2010 und 2021 ist die Totgeburtenrate in den meisten Ländern Europas gesunken oder auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Doch nicht in Deutschland und Belgien: Beide Länder verzeichnen seit Jahren steigende Totgeburtenraten. Eine Studie hat nun mögliche Einflussfaktoren untersucht. Demnach spielen unter anderem das...