Gesundheit A-Z
Chiasmasyndrom
Sehstörungen in Form einer sog. bitemporalen Hemianopsie, also dem beidseitigen Ausfall einer Hälfte des rechten und linken Gesichtsfelds mit verminderter Sehschärfe und Atrophie eines oder beider Sehnerven. Ein Chiasmasyndrom entsteht u. a. durch mechanischen Druck auf das Chiasma opticum, z. B. durch einen Tumor der Hypophyse (die in unmittelbarer Nähe des Chiasma liegt), der Hirnhaut (Meningeom) oder des Chiasma selbst.
Wissenschaft
Schmale Verbindung genügt zur Kommunikation der Hirnhälften
Millionen von Nervenfasern verbinden unsere beiden Hirnhälften miteinander. Dabei sind unterschiedliche Teile dieser Brücke für unterschiedliche Funktionen und Hirnregionen zuständig. Wird diese Verbindung, der Corpus Callosum, durchtrennt, führt das zum sogenannten Split-Brain-Syndrom, das mit Wahrnehmungs- und...
Wissenschaft
Die Gebrechlichkeit des Genoms
Forscher untersuchen, wie Schäden im Erbgut den Alterungsprozess beeinflussen. Ihre Vision: Die natürlichen DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass die gesunde Lebenszeit verlängert wird. von FRANK FRICK Graue Haare, faltige Haut, steife Gelenke, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, nachlassende geistige Leistung: Für...
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