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Decubitus
Dekubitus; Druckgeschwür; Wundliegenörtlicher Gewebsuntergang, bedingt durch Mangeldurchblutung infolge hohen Drucks auf einen Körperteil. Ein Decubitus entsteht z. B. bei bettlägerigen Patienten, die sich nicht genug bewegen, oder an der Druckstelle einer schlecht sitzenden Prothese. Ein Decubitus beginnt mit einer Hautrötung; im Verlauf bildet sich eine offene Wunde mit Zerstörung des darunter liegenden Gewebes einschließlich der Muskeln und Knochen. Da über einem Decubitus die Schutzbarriere der Haut fehlt, ist der Bereich infektionsgefährdet. Decubituswunden heilen nur sehr langsam. Bei bettlägerigen Patienten wird daher die sog. Decubitusprophylaxe mit regelmäßiger Umlagerung durchgeführt; zudem sollte die Haut an den besonders gefährdeten Stellen (Fersen, Steiß) beobachtet und besonders gepflegt werden, z. B. mit durchblutungsfördernden Salben. Offene Wunden müssen sorgfältig desinfiziert und feucht verbunden werden; in schweren Fällen ist eine Hauttransplantation erforderlich.
Wissenschaft
Ein schlechtes Mikrofon lässt uns dümmer wirken
Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, achten wir automatisch auf den Tonfall. In Videocalls beeinflusst zusätzlich die Qualität des Mikrofons, wie die Teilnehmenden den Sprecher wahrnehmen, wie Forschende in Online-Experimenten herausgefunden haben. Demnach wirken Menschen mit einem „blechern“ klingenden Mikrofon negativer auf...
Wissenschaft
Das Duell der Giganten
Künstliche Intelligenz trifft auf Wikipedia. Damit begegnen sich zwei Hünen der Produktion von Wissen. Wie wird der Wettstreit enden? von STEFAN MEY Innerhalb kurzer Zeit war aus einem Riesen ein Zwerg geworden. Im Januar 2001 startete das Wikipedia-Projekt für ein frei zugängliches Web-Portal mit Informationen zu allen...