Gesundheit A-Z

Erythrozytenresistenz

die Eigenschaft von Erythrozyten, dem Einfluss von osmotischem Druck (Osmolarität), von mechanischen Veränderungen (z. B. rasche Bewegung), von Wärme oder Säure bis zu einem gewissen Grad zu widerstehen. Gesunde Erythrozyten bleiben bei den entsprechenden Tests der osmotischen und mechanischen, der Wärme- und Säureresistenz intakt und funktionsfähig, erkrankte Erythrozyten verändern sich dagegen schnell oder werden zerstört. Bei bestimmten Formen einer Anämie, die auf einer Veränderung der Erythrozyten beruhen, werden die Erythrozyten z. B. zerstört, wenn sie Lösungen ausgesetzt sind, deren osmotischer Druck nur wenig von dem des Bluts abweicht (sog. hypotone Lösungen). Die verringerte osmotische Resistenz ist für die Sphärozytose charakteristisch.
Jupiter, Planet
Wissenschaft

Helium-Regen und ausgefranster Kern

Das Innere der Riesenplaneten im Sonnensystem ist äußerst exotisch, wie Daten von Raumsonden und Laborexperimenten zeigen. von THOMAS BÜHRKE Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind die Riesen im äußeren Sonnensystem. Diese Gasplaneten besitzen 99,5 Prozent der Gesamtmasse aller Planeten. Im Inneren Jupiters fänden mehr als 1300...

Nervenfasern im Tumor
Wissenschaft

Nerven-Blockade gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Tumore der Bauchspeicheldrüse sind stark von Nervenfasern durchzogen. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass der Krebs die Genaktivität der Nerven zu seinen Gunsten umprogrammiert. Das fördert sein Wachstum und hilft ihm dabei, dem Immunsystem zu entgehen. Zerstörten die Forschenden die Nervenverbindungen zum Tumor, wurde dieser...

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