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Erythrozytenresistenz
die Eigenschaft von Erythrozyten, dem Einfluss von osmotischem Druck (Osmolarität), von mechanischen Veränderungen (z. B. rasche Bewegung), von Wärme oder Säure bis zu einem gewissen Grad zu widerstehen. Gesunde Erythrozyten bleiben bei den entsprechenden Tests der osmotischen und mechanischen, der Wärme- und Säureresistenz intakt und funktionsfähig, erkrankte Erythrozyten verändern sich dagegen schnell oder werden zerstört. Bei bestimmten Formen einer Anämie, die auf einer Veränderung der Erythrozyten beruhen, werden die Erythrozyten z. B. zerstört, wenn sie Lösungen ausgesetzt sind, deren osmotischer Druck nur wenig von dem des Bluts abweicht (sog. hypotone Lösungen). Die verringerte osmotische Resistenz ist für die Sphärozytose charakteristisch.
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