Gesundheit A-Z

Karpaltunnelsyndrom

Druckschädigung des Medianusnervs im Handwurzelkanal (Karpaltunnel) auf der Handflächenseite des Handgelenks. Das Karpaltunnelsyndrom entsteht entweder durch Schwellung der Sehnen oder Nerven im Karpaltunnel, z. B. bei einem Ödem oder einer Sehnenscheidenentzündung, durch Knochendeformitäten nach einer Fraktur und in seltenen Fällen auch durch eine Amyloidose mit Ablagerung von Proteinen im Karpaltunnel. Oft ist die Ursache jedoch unklar. Das Karpaltunnelsyndrom tritt vor allem bei Frauen im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt auf und führt zu Sensibilitätsstörungen der Hohlhand und Finger, zu Schmerzen und schließlich zu einer Atrophie des Daumenballens. Therapeutisch wird das den Karpaltunnel überziehende Halteband chirurgisch gespalten.
Wissenschaft

Parasit zum Medikamenten-Boten umfunktioniert

Er kann ins Gehirn einwandern und dort Nerven manipulieren: Diese berüchtigte Fähigkeit des Erregers der Toxoplasmose könnte sich für die Medizin einsetzen lassen, berichten Forschende: Sie haben den Parasiten Toxoplasma gondii so verändert, dass er Nervenzellen mit komplexen Wirkstoffen beliefern kann, die sich sonst nur schwer...

Vogelschädel
Wissenschaft

Neue Einblicke in die Evolution des Vogelhirns

Ein rund 80 Millionen alter fossiler Schädel einer neu entdeckten Vogelart ermöglicht Rückschlüsse darauf, wie sich das komplexe Gehirn heutiger Vögel entwickelt hat. Das Fossil wurde 2016 in Brasilien gefunden und bildet eine Brücke zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und modernen Vögeln. 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass der...

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