Gesundheit A-Z
Karpaltunnelsyndrom
Druckschädigung des Medianusnervs im Handwurzelkanal (Karpaltunnel) auf der Handflächenseite des Handgelenks. Das Karpaltunnelsyndrom entsteht entweder durch Schwellung der Sehnen oder Nerven im Karpaltunnel, z. B. bei einem Ödem oder einer Sehnenscheidenentzündung, durch Knochendeformitäten nach einer Fraktur und in seltenen Fällen auch durch eine Amyloidose mit Ablagerung von Proteinen im Karpaltunnel. Oft ist die Ursache jedoch unklar. Das Karpaltunnelsyndrom tritt vor allem bei Frauen im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt auf und führt zu Sensibilitätsstörungen der Hohlhand und Finger, zu Schmerzen und schließlich zu einer Atrophie des Daumenballens. Therapeutisch wird das den Karpaltunnel überziehende Halteband chirurgisch gespalten.
Wissenschaft
Wer hat Angst vorm Handy?
Mit Angst scheint man Umsatz machen zu können. Jedenfalls hat der in New York tätige Sozialpsychologe Jonathan Haidt mit „Generation Angst“ ein Buch geschrieben, das Eltern Angst machen soll, deren Kinder sich nicht von ihren Smartphones trennen können und mehr Zeit in den sozialen Medien als in handyfreien Begegnungen mit...
Wissenschaft
Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert
Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...