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Was suchen Blauwale im kalten Packeis?
Nahrung, denn sie ernähren sich überwiegend von Krill, der sich im Sommer in Polnähe massiv vermehrt. Blauwale dringen weiter vor als alle anderen Walarten und sind dann häufig sogar im Packeis anzutreffen. Nachdem sie sich drei bis vier Monate lang vollgefressen haben, kehren sie in die gemäßigten Zonen zurück, wo dann meist Begattung und Geburt stattfinden. Blauwalkälber bringen bei der Geburt bereits stattliche zwei Tonnen auf die Waage und sind etwa 7 Meter lang. Da die mütterliche Milch einen Fettgehalt von über 40 Prozent hat, legen sie jeden Tag bis zu 90 Kilogramm an Gewicht und etwa 4,5 Zentimeter an Länge zu. Schon kurz nach der Geburt können sie dank dieser nahrhaften Kost ihre Mütter auf der über 3000 Kilometer langen Frühlingswanderung zum Polarkreis begleiten. Blauwale, die ihren Namen übrigens ihrer stahlgrauen Körperfärbung verdanken, bilden normalerweise keine großen Schulen, sondern ziehen allein oder allenfalls zu dritt durch die Weltmeere. Bei der Wanderung zu ihren »Weidegründen« bilden meist ältere Tiere und schwangere Kühe die Vorhut und die Jugendlichen die Nachhut.
Zupacken mit Spinnenkräften
Ein neuer Typ von künstlichen Muskeln öffnet den Weg zu Robotern mit menschenähnlichen motorischen Fähigkeiten. Für die Entwicklung standen unter anderem Spinnenbeine Pate. von REINHARD BREUER Spinnen lassen viele Menschen gruseln. Das liegt nicht zuletzt an ihren langen haarigen Beinen. Doch wenn Roboterforscher auf die...
Jagdgemeinschaft aus Oktopus und Fischen
Eigentlich gelten Große Blaue Kraken als Einzelgänger. Bei der Jagd jedoch führen sie artübergreifende Teams an, um versteckte Beute zu finden. Das haben Forschende nun mit Hilfe von Unterwasseraufnahmen im Roten Meer beobachtet. Demnach führen Fische verschiedener Arten den Oktopus zu nahrhaftem, aber schwer zugänglichem Futter...