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Was suchen Blauwale im kalten Packeis?

Nahrung, denn sie ernähren sich überwiegend von Krill, der sich im Sommer in Polnähe massiv vermehrt. Blauwale dringen weiter vor als alle anderen Walarten und sind dann häufig sogar im Packeis anzutreffen. Nachdem sie sich drei bis vier Monate lang vollgefressen haben, kehren sie in die gemäßigten Zonen zurück, wo dann meist Begattung und Geburt stattfinden. Blauwalkälber bringen bei der Geburt bereits stattliche zwei Tonnen auf die Waage und sind etwa 7 Meter lang. Da die mütterliche Milch einen Fettgehalt von über 40 Prozent hat, legen sie jeden Tag bis zu 90 Kilogramm an Gewicht und etwa 4,5 Zentimeter an Länge zu. Schon kurz nach der Geburt können sie dank dieser nahrhaften Kost ihre Mütter auf der über 3000 Kilometer langen Frühlingswanderung zum Polarkreis begleiten. Blauwale, die ihren Namen übrigens ihrer stahlgrauen Körperfärbung verdanken, bilden normalerweise keine großen Schulen, sondern ziehen allein oder allenfalls zu dritt durch die Weltmeere. Bei der Wanderung zu ihren »Weidegründen« bilden meist ältere Tiere und schwangere Kühe die Vorhut und die Jugendlichen die Nachhut.

Farbsicht eines Säuglings
Wissenschaft

Wie Kinder sehen lernen

Bei neugeborenen Kindern reifen die für das Farbsehen zuständigen Sehzellen erst mit der Zeit heran. Doch genau darin könnte ein entscheidender Vorteil für die Sehfähigkeit liegen. Das zeigt ein Vergleich mit Kindern, die blind geboren wurden und erst später durch eine Operation ihr Augenlicht erlangt haben – direkt in voller...

Jupiter
Wissenschaft

Jupiters heiße Brüder

Astronomen haben außerhalb des Sonnensystems Hunderte Riesenplaneten aufgespürt, die sehr nahe um ihre Heimatsterne kreisen. Wie sind sie dorthin gekommen? von THORSTEN DAMBECK Menschen mit Latein-Kenntnissen wissen: „Dimidium“ bedeutet die Hälfte. Seit einigen Jahren heißt so auch ein Planet, nämlich der 50,6 Lichtjahre...

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