Gesundheit A-Z
Feminisierung, testikuläre
eine Störung der sexuellen Entwicklung. Die testikuläre Feminisierung ist auf eine Mutation des X-Chromosoms zurückzuführen. Betroffen sind ausschließlich Menschen mit einem XY-Genotyp. Die Testosteronrezeptoren der Patienten reagieren nicht auf das Testosteron (Androgenrezeptordefekt). Deshalb entwickeln sich die Organe des Fetus nicht wie bei einem Jungen, sondern wie bei einem Mädchen, obwohl keine Ovarien, sondern Hoden vorhanden sind. Die Kinder werden mit den äußeren Geschlechtsorganen eines Mädchens geboren und entwickeln sich auch in der Pubertät wie eine Frau (Wachstum der Brüste, weibliche Fettverteilung). Es wachsen jedoch keine Scham- und Achselhaare (»hairless woman«), und auch die Menstruation bleibt aus. Die Scheide ist meistens normal entwickelt, es fehlen jedoch die Gebärmutter und die Eierstöcke. Im Becken oder im Leistenkanal befinden sich – anstelle der Ovarien – die Hoden, in denen keine Spermien gebildet werden. Obwohl die Patienten die inneren Geschlechtsorgane und die Chromosomenkonstellation eines Mannes besitzen, sehen sie äußerlich wie eine Frau aus und empfinden sich in der Regel auch als Frau.
Wissenschaft
Start-ups: Heiß auf Kernfusion
Kernfusion ist ein heißes Thema, sowohl im wörtlichen Sinne als auch in der Wirtschaft: 4,8 Milliarden US-Dollar wurden bislang in Kernfusions-Start-ups investiert. Davon 2,8 Milliarden allein im vergangenen Jahr. Zwar scheinen diese Zahlen fast lächerlich im Vergleich zu den vielen Milliarden US-Dollar mit denen große...
Wissenschaft
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Das langwierige Laden der Batterie ist ein Grund, warum viele Menschen vor dem Kauf eines Elektroautos zurückschrecken. Doch es geht auch schneller, wie eine Technik aus dem deutschen Südwesten zeigt. von RALF BUTSCHER Wenn die meisten Automobile künftig nicht mehr von einem Verbrennungsmotor, sondern elektrisch angetrieben...