Gesundheit A-Z

Fibromyalgie

eine rheumatische Erkrankung der Weichteile, bei der an vielen Körperstellen gleichzeitig Schmerzen in den Muskeln, im Bindegewebe und in den Knochen auftreten. Über 80% aller Fibromyalgie-Patienten sind Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt. Typisch sind die Schmerzpunkte, z. B. am Ellbogen, an den Knien, über den Schultern und über dem Steißbein, die auf Druck stark schmerzhaft sind. Außer den Schmerzen, die zur Diagnosestellung seit über drei Monaten vorliegen müssen, treten auch Beschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Steifigkeit der Gelenke und Verdauungsstörungen auf. Die Analysen der Blutwerte sowie der Röntgenbilder ergeben keinen krankhaften Befund. Die Therapie besteht in Physiotherapie, Muskeltraining, Entspannungsübungen und psychologischer Unterstützung, ggf. auch in der Gabe von Schmerzmitteln und Antidepressiva. Häufig gehen die Beschwerden einer Fibromyalgie mit der Zeit von selbst zurück.
Wissenschaft

»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«

Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...

See, Natur
Wissenschaft

Ein See im Stresstest

Früher war es der massive Zuwachs von Algen, heute ist es die starke Verbreitung des Stichlings und die Invasion der Quagga-Muschel: Der Bodensee hat immer neue Herausforderungen zu meistern. Limnologen untersuchen im Projekt Seewandel, ob und wie er mit den veränderten Umweltbedingungen fertig wird. von KLAUS ZINTZ Nur kurze...

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