Gesundheit A-Z
Gnathopalatoschisis
Kiefer-Gaumen-Spalteein- oder beidseitige Spaltbildung des Oberkiefers und des Gaumenbeins als Hemmungsfehlbildung infolge einer Schädigung des Embryos in der Frühschwangerschaft, z. B. durch eine Infektion, einen Vitaminmangel, einen Diabetes mellitus oder ionisiernde Strahlen. Die Spaltbildung ist seitlich unterhalb eines Nasenlochs gelegen und führt zu einer Abplattung der Nase. Die betroffenen Kinder können meistens gut an der Brust oder der Flasche trinken, leiden jedoch vermehrt unter Infektionen der oberen Luftwege und Mittelohrentzündungen aufgrund eines unvollständigen Verschlusses der Ohrtrompete. Später kommen Sprachstörungen und Gebissfehler hinzu. Die Gnathopalatoschisis wird operativ mit meist sehr gutem kosmetischem Ergebnis behandelt.
Wissenschaft
Risikofaktor Luft
Das Vergessen im Alter wird von Feinstaub beschleunigt. Wie wirken Schadstoffe auf das Gehirn? von SUSANNE DONNER Anfangs war es nur eine Ahnung, dass etwas nicht stimmte. Die Mutter suchte nachts unentwegt die Toilette auf und vergaß am stillen Örtchen, dass sie ins Bett zurückkehren sollte, und geisterte im Haus herum. Später...
Wissenschaft
»Wir werden an Grenzen stoßen«
Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...
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